1. FC Nürnberg

Die Dortmund-Lehre für Bredlow: Club muss in jedem Spiel 100 Prozent geben

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Der 1.FC Nürnberg trifft am morgigen Sonntag auswärts auf RB Leipzig. Beim letzten Gastspiel ging der Club mit 0:7 bei Borussia Dortmund unter. Torhüter Fabian Bredlow glaubt, sein Team habe die richtigen Schlüsse aus der Klatsche gezogen.

„Uns wurde ganz klar aufgezeigt, dass wir uns, wenn wir nicht in jedem Spiel einhundert Prozent geben, schnell sieben Gegentore einfangen können“, so der 23-Jährige im Interview mit dem Fränkischen Tag. Auch und gerade gelte das „hinsichtlich des Defensiv- und Zweikampfverhaltens“, merkt Bredlow an. Im Westfalenstadion hatte sich der Club äußerst passiv verhalten. Spätestens nach dem frühen 3:0 in der 2. Halbzeit ergab sich die Mannschaft von Trainer Michael Köllner dann in ihr Schicksal. Die passende Antwort lieferte sie jedoch bereits beim 3:0-Sieg über Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf.

„Hätte jeder von uns blind unterschrieben“

„Wenn man Dortmund ausklammert, war es eine sehr gute englische Woche“, so Bredlow deshalb. „Hätte uns jemand davor gesagt, dass wir sechs Punkte holen, dann hätte jeder von uns das blind unterschrieben.“ Vor der Partie im Ruhrgebiet hatte Nürnberg bereits 2:0 gegen Hannover 96 gewonnen. Das 0:7 sei daher ein „Ausrutscher“ gewesen, so der Keeper. In den übrigen Partien habe das Team im Kollektiv überzeugen können. Das wird auch bei den zuletzt erstarkten Sachsen nötig sein. Laut Bredlow fährt der Club dennoch guten Mutes nach Leipzig. Der Anspruch laute nicht „‚es ist okay, wenn wir 0:1 verlieren‘, sondern: Wir wollen punkten!“ Für den gebürtigen Berliner wird es so etwas wie eine Reise in die eigene Vergangenheit. Zwischen 2012 und 2015 stand er in Leipzig unter Vertrag. Ein Profi-Spiel absolvierte er seinerzeit nicht.

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