Borussia Dortmund

Diallo erhält Sonderlob von Kehl

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Abdou Diallo, der sich in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen Union Berlin (3:2 n.V.), frühzeitig verletzte hatte, ist dennoch voll angekommen bei Borussia Dortmund. Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung, zeigt sich angetan von der Entwicklung des Franzosen.

28 Millionen Euro legte Borussia Dortmund für Abdou Diallo, der nach nur einem Jahr den FSV Mainz verließ, auf den Tisch. Eine hohe Summe – vor allem für einen alles in allem noch unerfahrenen Innenverteidiger. Doch der Franzose steigerte sich nach Stotterstart Stück für Stück, vor allem die Woche nach der letzten Länderspielpause war seine. Er überzeugte mit starken Leistungen beim VfB Stuttgart (4:0), in der Champions League gegen Atletico Madrid (4:0) und auch im Heimspiel gegen Hertha BSC (2:2).

Lob von Kehl

Sebastian Kehl zeigte sich im kicker über die anfänglichen Schwierigkeiten wenig überrascht: „Das ist normal, diese Zeit braucht jeder.“ Inzwischen hat sich Diallo eingelebt, wie auch der Leiter der Lizenzspielerabteilung erkannte: „Jetzt sieht man, was in ihm steckt.“ Seine Stärken liegen weniger in den direkten Zweikampfduellen, sondern vor allem im Spielaufbau. 89 Prozent seiner Pässe finden die Mitspieler, zudem fordert er häufig den Ball.

Diallo habe „Riesenpotenzial“

Kehl hob daher vor allem dessen „dynamisches Andribbeln in die freien Räume“ hervor. Der 22-Jährige agiert dabei furchtlos, wuchtig und mit Tempo. Diallo besitze „Riesenpotenzial!“ Doch auch neben dem Feld wusste der Neuzugang bislang zu überzeugen, wie Kehl hervorhob: „Abdou ist sehr erwachsen für sein Alter.“ Ob die Dortmunder jetzt länger auf ihn verzichten müssen, steht allerdings noch nicht fest.

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