England

DFB-Talent Sane freut sich über „Kritik von so großen Trainern“

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Seit seiner Ausbootung durch Bundestrainer Joachim Löw bei der Nominierung des 23er-Kaders für die Weltmeisterschaft in Russland gibt es einen besonderen Fokus auf Leroy Sane. Der Flügelspieler hat bei Manchester City keinen guten Saisonstart hingelegt, steht öffentlich in der Kritik. Die sieht er wohl ans Ansporn.

„Jogi Löw und Pep Guardiola wissen beide ganz genau, wie sie mit mir umgehen müssen“, zitiert der TV-Sender Sport1 den 22-Jährigen. Der Katalane hatte Sane zuletzt zeitweise aus seinem Kader genommen. Gegen die TSG Hoffenheim spielte er am Dienstagabend in der Champions-League wieder, bereitete den zwischenzeitlichen Ausgleichtreffer von Sergio Aguero (8.) vor. „Kritik von so großen Trainern zu bekommen, darüber freue ich mich ein bisschen“, so der ehemalige Schalke-04-Profi anschließend. Die Botschaft ist klar: Anstatt zu schmollen möchte er beweisen, dass er die Hinweise annimmt und umsetzt.

Im DFB-Team etablieren

Es sei ganz normal, dass hin und wieder Kritik aufkomme, so Sane. „Ich konzentriere mich nur auf mich, ich will mich verbessern.“ Ziel sei es, „bei der Nationalmannschaft den nächsten Schritt zu machen und mich da mehr zu zeigen“. In seinen bisherigen elf Einsätzen für die DFB-Elf konnte der pfeilschnelle Angreifer seine unbestrittenen Qualitäten nur selten auf den Platz bringen. Bei den Citizens gehörte er vergangene Saison zu den herausragenden Akteuren. So gewann Sane unter anderem den Titel als bester Jungprofi der Premier League. Die Auswahl von Joachim Löw trifft im Oktober im Rahmen der UEFA Nations League jeweils auswärts auf die Niederlande und Weltmeister Frankreich.

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