1. FC Köln

Designierter Präsident Wolf will in Köln „wieder die Gemeinsamkeit herstellen“

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Die Mitglieder des 1.FC Köln wählen am Sonntag ein neues Präsidium. Es gilt in Ermangelung von Gegenkandidaten als ausgemachte Sache, dass Werner Wolf als Spitze eines Dreigestirns die Zustimmung erhält und das Amt des Präsidenten übernimmt. Er sieht sich gut gerüstet.

„Das Präsidentenamt ist eine fußballerische, wirtschaftliche, aber auch menschliche Herausforderung“, so der Euskirchener gegenüber dem Express. „Da bin ich als Psychologe vielleicht genau richtig.“ Immerhin kennt sich das Mitglied des Beirats in der Position bei den Geißböcken aus. Im Jahr 2011 führte Wolf die Geschicke des Klubs interimsweise nach dem Rücktritt von Wolfgang Overath. Es stammt also durchaus aus berufenem Munde, wenn der designierte Präsident die aus seiner Sicht „größte Herausforderung“ skizziert.

Keine Energie mehr verschwenden

Sie „besteht darin, im Verein wieder die Gemeinsamkeit herzustellen“, so Wolf. „Die Energie aller Beteiligten muss endlich für produktive Dinge verwendet werden.“ In der jüngeren Vergangenheit rieben sich handelnde Personen aneinander ab. Das Präsidentenamt steht für Wolf überhaupt nur zur Disposition, weil Werner Spinner im März in Folge eines Machtkampfs mit Armin Veh zurücktrat. Die Zukunft des Sportchefs dürfte derweil nach den Wahlen weit oben auf der Agenda stehen. Sein Vertrag als Geschäftsführer Sport läuft am Saisonende aus.

Veh-Entscheidung „vor Weihnachten“

„Wenn wir gewählt werden, setzen wir uns in Ruhe zusammen“, kündigt Wolf an. „Eine Entscheidung sollte vor Weihnachten fallen.“ Veh und seinen Mitstreitern attestiert er gerade im Hinblick auf die Transferaktivitäten vor der neuen Saison einen guten Job. „Zudem ist ihm mit Achim Beierlorzer ein guter Griff gelungen“, urteilt Wolf aus der Distanz. Unter dem neuen Chefcoach hatte der 1.FC Köln am Wochenende beim SC Freiburg seinen ersten Saisonsieg eingefahren.

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