Bundesliga

Deshalb zählte das kuriose Zieler-Eigentor

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Ron-Robert Zieler hat beim 2:1-Heimsieg des VfB Stuttgart gegen Werder Bremen für eine der kuriosesten Szenen der noch frischen Saison gesorgt. Dabei hätte er diesen Gegentreffer ganz einfach vermeiden können.

Borna Sosa wollte in der 68.. Minute den Einwurf zu Zieler werfen und das Spiel in Ruhe aufbauen, doch der Torhüter richtete sich noch Stutzen und wurde von den immer schneller anrollenden Ball überrascht. Er wollte das Leder noch stoppen, doch dies misslang und so fiel der Treffer. Schiedsrichter Tobias Welz gab den Treffer völlig zurecht so kam Werder in Unterzahl zurück in die Partie.

Das besagt die Regel

Die FIFA-Regel Nummer 15 besagt: „Aus einem Einwurf kann ein Tor nicht direkt erzielt werden: Wirft der ausführende Spieler den Ball direkt ins gegnerische Tor, entscheidet der Schiedsrichter auf Abstoß. Wirft der ausführende Spieler den Ball direkt ins eigene Tor, entscheidet der Schiedsrichter auf Eckstoß.“ Sprich: Hätte Zieler den Einwurf von Sosa ins Tor rollen lassen, hätten die Bremer „nur“ eine Standardsituation zugesprochen bekommen – und dem Schlussmann wäre möglicherweise viel Spott erspart geblieben.

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