Bundesliga

Deshalb trat Breitner als Marken-Botschafter beim FC Bayern zurück

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Der Streit zwischen Präsident Uli Hoeneß und Ehrenspielführer Paul Breitner reicht wohl ins Jahr 2017 zurück. Ein Presseauftritt vom heutigen Sportdirektor Hasan Salihamidzic gilt als Auslöser.

„Paul Breitner hat in den letzten acht Jahren fast zwei Mio Euro an Honorar bekommen für 15 bis 20 Vorträge bei Sponsoren. Er hat Anfang 2017 diesen Vertrag nach einer Auseinandersetzung mit Karl-Heinz Rummenigge, wo es auch um Presseauftritte ging, hingeschmissen“, sagte Uli Hoeneß zuletzt beim Fanclub-Besuch in Oberfranken.

Salihamidzic-Auftritt verärgerte Breitner

Was war passiert? Breitner hatte dem „Blickpunkt Sport“ im BR nach Sport Bild-Informationen zugesagt, dass er für die Sendung am 19. Februar 2017 zur Verfügung stehe. Der FC Bayern, der zu diesem Zeitpunkt Streit mit dem Sender hatte, drängte den Ehrenspielführer auf die Absage des Termins. Der hielt sich an die Absprache und musste dann mit ansehen, wie der damals noch neue Markenbotschafter Hasan Salihamidzic bei Moderator Markus Othmer Platz nahm.

Hoeneß war wohl nicht involviert

Breitner fühlte sich dadurch in der Meinungsfreiheit beschnitten und kündigte seinen Vertrag als Markenbotschafter bei Vorstand Jan-Christian Dreesen. Auf Nachfrage von Sport Bild betonte die Verantwortlichen des FC Bayern, dass es sich um einen Kommunikationsfehler gehandelt und Hoeneß davon nichts gewusst habe.

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