Borussia Dortmund

Deshalb setzte Klopp beim Titelgewinn 2011 nicht auf Ginczek

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Obwohl Borussia Dortmund am Ende der Saison 2010/11 frühzeitig den Gewinn der deutschen Meisterschaft feiern konnte, setzte der damalige Trainer Jürgen Klopp keine Minute auf Eigengewächs Daniel Ginczek. Der hat vor dem Duell seines heutigen Klubs VfL Wolfsburg gegen seinen Ex-Verein am Samstag (15.30 Uhr) Verständnis für diese Entscheidung.

Es hat nicht so sein sollen für Daniel Ginczek. Der Angreifer war nah dran, eine Einsatzminute bekam er beim Titelgewinn 2011 allerdings nicht geschenkt. „Ich haue jetzt nicht raus, dass ich Meister geworden bin. Natürlich war ich Teil des Teams, habe fast alle Einheiten mit trainiert, war ab und zu im Kader. War eine schöne Zeit“, blickte der Stürmer, der damals mit Lucas Barrios und Robert Lewandowski um einen Platz kämpfte, bei Bild zurück.

Klopp als wichtiger Ansprechpartner

Dabei hat sich Ginczek – trotz Verletzungspech – inzwischen in der Bundesliga etabliert. Der 27-Jährige, für den VfL Wolfsburg vor der Saison 14 Millionen Euro an den VfB Stuttgart überwies, hatte vor sieben Jahren allerdings noch nicht die körperliche Reife für Einsätze beim BVB. Klopp sei ein „wichtiger Ansprechpartner“ gewesen. „Ich war damals körperlich nicht so weit, habe früher zehn Kilo weniger gewogen. Trotzdem habe ich gedacht, ich bin bereit“, so Ginczek.

Ginczek schlief in BVB-Bettwäsche

Im Nachhinein gab er aber zu: „Ich muss zugeben, er hat Recht gehabt.“ Trotzdem hätte er sich gewünscht, zumindest eine Minute mitwirken zu dürfen. Ginczeks Identifikation mit dem Verein war nämlich riesengroß: „Die halbe Schule war früher gefühlt Dortmund-Fan. Ich bin als Dortmund-Fan aufgewachsen, hatte sogar BVB-Bettwäsche.“

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