Bundesliga

Deshalb sagte Hitzfeld Real 1997 ab

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Ottmar Hitzfeld feierte 1997 mit dem Gewinn der Champions League den größten Erfolg der Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund. Real Madrid wollte ihn danach umgehend verpflichten, doch der lehnte ab.

Stattdessen blieb Hitzfeld beim BVB und arbeitete ein Jahr lang als Sportdirektor bevor es ihn weiter zum FC Bayern München zog. „Die Sprache war müch mich als Trainer immer elementar“, begründete der heute 69-Jährige sein nein zum Angebot der Madrilenen im kicker. Neben den taktischen Elementen stellte er vor allem die Menschenführung heraus, „ich wollte den Kontakt zu meinen Spielern pflegen und sie verstehen.“

Sprachprobleme als Hindernis für einen Wechsel

Natürlich seien Überlegungen dabei gewesen, das Abenteuer Real zu starten, „das ist schließlich ein Traumverein.“ Am Ende überwog allerdings die Skepsis: „Ich habe mir gesagt: Bis ich Spanisch kann, bin ich wieder entlassen.“ Um die Sprache zufriedenstellend zu lernen „hätte die Kürze der Zeit nicht gereicht und kam das Angebot auch zum falschen Zeitpunkt.“ Mit einem Dolmetscher zu arbeiten empfand Hitzfeld ebenfalls als problematisch: „Da geht viel in der Übersetzung verloren. Und man muss ihm zu hundert Prozent vertrauen können.“

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