Bundesliga

Deshalb lehnte Kahn den Sportdirektor-Job beim FC Bayern ab

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Finden der FC Bayern München und Oliver Kahn in Zukunft wieder zusammen? Er soll in den Gedankengängen der Bosse bei der Neuordnung der Führungsebene eine gewichtige Rolle spielen. Im Sommer 2017 hätten sie ihn schon gerne an den Klub gebunden.

Seit dem 31. Juli vergangenen Jahres ist Hasan Salihamidzic Sportdirektor beim FC Bayern München und somit Nachfolger von Matthias Sammer. Der Bosnier hat noch immer Schwierigkeiten, sich gegen Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge durchzusetzen und bewegt sich häufig im Schatten der beiden Alphatiere.

Kahn lehnte Sportdirektoren-Job ab

Ob sich Oliver Kahn ähnlich ruhig verhalten hätte wie sein früherer Mitspieler „Brazzo“ Salihamidzic? Auf diese Frage wird es keine Antwort mehr geben. Nach Sport Bild-Informationen war der ehemalige Torhüter allerdings ein heißer Kandidat auf den Posten. Er blickte zurück und begründete seine Absage: „Ich war zu dem Zeitpunkt mit der Entwicklung von Goalplay beschäftigt und mit meinem Kopf in einer ganz anderen Welt.“

Fehler im Oktober 2016

Dabei weckte Kahn bei den Fans der Münchener noch im Oktober 2016 große Erwartungen, als er über die sozialen Netzwerke fünf Tage lang vor einem Bayern-Emblem stehend an sein Projekt der „Goalplay GmbH“ heranführte, aber offen ließ, worum es sich dabei handeln könnte. „Goalplay hat sich natürlich
über die Aufmerksamkeit gefreut. Ich persönlich war dagegen sehr überrascht, dass es auch so lange Zeit nach meinem Karriere-Ende viele Leute gab, die mich gerne wieder beim FC Bayern gesehen hätten“, sagte der Vize-Weltmeister 2002 und gab zu: „Insofern war die damalige Aktion sehr unglücklich.“

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