Borussia Mönchengladbach

Deshalb kann Plea der neue Topstürmer der Bundesliga werden

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23-Millionen-Mann Alassane Plea hat sich nach seinem Rekordwechsel von OGC Nizza zu Borussia Mönchengladbach sehr schnell akklimatisiert. Der Franzose traf gegen Eintracht Frankfurt (3:1) bereits zum dritten Mal in der Bundesliga – und zeigte in der Partie die komplette Bandbreite seiner Fähigkeiten.

Plea zählt mit 1,81 Metern nicht zu den größten Stürmern der Bundesliga, dennoch ist er bei hohen Bällen enorm präsent, macht sie fest und setzt seinen Körper gekonnt ein. Der 25-Jährige ist zudem nicht nur im, sondern auch außerhalb des Strafraums unterwegs, er holt sich das Leder auf dem ganzen Feld, weicht auf die Flügel aus und versucht so, seine Mitspieler in Aktion zu bringen. Plea wirkt dabei nicht zwar ganz so elegant wie Mitspieler Raffael und auch nicht so wuchtig wie Robert Lewandowski vom FC Bayern München.

Kramer schwärmt von Plea

Dennoch vereint der einfache Nationalspieler viele Qualitäten: Technik, Tempo, die nötige Robustheit – und vor allem einen prima Torabschluss. Gegen die Eintracht ließ er Kevin Trapp beim Führungstor nicht den Hauch einer Chance, sein technisch perfekter Vollspannschuss auf das kurze Eck kam mit der nötigen Härte und schlug unhaltbar über dem Kopf des Torhüters ein. „So eine Qualität, aus dem absoluten Nichts heraus eine Bude zu machen, findest du heute fast gar nicht mehr“, schwärmte Mitspieler Christoph Kramer gegenüber Bild.

Raffael und Stindl vergessen gemacht

Der Plan von Trainer Dieter Hecking, Plea langsam aufzubauen, ging durch die Verletzungen von Raffael und Lars Stindl nicht auf. Inzwischen spricht keiner mehr von dem Offensivduo, der Neuzugang hat das Kommando übernommen und ist aus der Startelf nicht mehr wegzudenken. In der Vorbereitung konnte er noch nicht abrufen, was ihn so stark macht, doch seitdem die Spielzeit losgeht, ist Plea da – und mit diesen Fähigkeiten auf dem Weg, einer der Topstürmer der Bundesliga zu werden.

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1 Comment

  1. Oliver Gpunkt

    28.09.2018 at 16:18

    Ich hab den gg die Eintracht live gesehen, fussballerisch finde ich ihn limitiert und zu langsam. Gleiches sagten selbst die Gladbach-Fans. Ich denke nicht, das Plea Raffael auch nur im Ansatz ersetzen kann, auch wenn er jetzt mal ein paar mal getroffen hat.

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