Bundesliga

Deshalb kann De Jong Mainz sofort helfen – Diallo unverkäuflich erklärt!

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Der 1. FSV Mainz hat mit Nigel de Jong zum zweiten Mal auf dem Transfermarkt überrascht. Die Verpflichtung des Vize-Weltmeisters von 2010 kam überraschend und wirft die Frage auf: Kann der zuletzt vertragslose Niederländer sofort weiterhelfen?

De Jong stand noch bis vor wenigen Tagen bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag, doch dort überwarf er sich mit Ex-Coach Igor Tudor und zog zuletzt die Konsequenzen daraus. „Ich bin ein Typ, der offen seine Meinung sagt, manchmal geht es schief“, sagte der defensive Mittelfeldspieler, der von Januar 2006 bis Dezember 2008 in der Bundesliga für den Hamburger SV am Ball war.

Führungsspieler gesucht

Es ist die Eigenschaft, die den Rheinhessen nach der Verletzung von Torhüter Rene Adler fast gänzlich fehlt. Das Team wirkt in vielen Situationen sehr brav, es gibt kaum jemanden, der sich an einem schlechten Tag gegen eine drohende Niederlage stemmt. Mit Fabian Frei verließ die Mainzer ein Akteur an Weihnachten ein Akteur in Richtung Heimat, der diese Rolle ausfüllen sollte, dies aber nie schaffte. Und sonst? Jean-Philippe Gbamin und Abdou Diallo haben viel spielerische Qualität, für eine unumstrittene Führungsrolle fehlt allerdings noch die nötige Erfahrung.

Schröder erklärt Diallo für unverkäuflich

Apropos Diallo. Sportvorstand Rouven Schröder stellte bei Bild klar: „Abdou bleibt! Gar keine Frage! De­fi­ni­tiv!“ Der Franzose sei zumindest in diesem Winter „unverkäuflich!“ Der Innenverteidiger, der im Sommer für fünf Millionen Euro kam, hat seinen Marktwert laut transfermarkt.de bereits auf acht Millionen Euro gesteigert – eine Grenze ist noch nicht in Sicht.

Mentalitätsspieler de Jong

Doch noch einmal zurück zu de Jong. „Er ist ein Mentalitätsspieler, ein Leader. In der Vorrundenanalyse kam genau das zu Tage und wir haben reagiert“, erklärte Schröder. Der Niederländer zeigte bereits nach seiner Einwechslung beim Test gegen Borussia Mönchengladbach in Ansätzen seine Klasse – auch wenn er die 0:3-Niederlage nicht verhindern konnte. Er sagte, worauf es in der Rückserie ankommt: „Wir müssen als Team überzeugen.“ Eine Mannschaft, die von ihrem neuen Leader geführt werden soll. Die Motivation ist groß, schließlich soll am Ende der Saison im Optimalfall eine Verlängerung des auf ein halbes Jahr fixierten Vertrags stehen.

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