Borussia Mönchengladbach

Deshalb ist Lainer die gewünschte Verstärkung für Gladbach

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Borussia Mönchengladbach hat seinen guten Saisonstart in der Bundesliga veredelt und gegen die TSG Hoffenheim (3:0) den dritten Auswärtssieg im dritten Spiel in der Fremde geholt. Stefan Lainer war dabei erneut ein wesentlicher Faktor!

Stefan Lainer, so kündigte es Trainer Marco Rose schon bei dessen Vorstellung bei Borussia Mönchengladbach an, sei eine „Naturgewalt“. Was genau der neue Coach damit gemeint hat, zeigt sich bereits nach sechs Spieltagen deutlich. Der Österreicher ist auf der rechten Seite ein Aktivposten, auf dem Statistikbogen sind bereits ein Treffer und zwei Vorlagen notiert. Gegen die TSG Hoffenheim leitete er die ersten beiden Treffer mit ein.

Lainer hat die „offenen Räume“ genutzt

„Die Räume waren schön offen, und wir haben einige Male prima umgeschaltet“, sagte Lainer dem kicker. Dabei war der 26-Jährige schon früh durch eine Gelbe Karte eingeschränkt, doch er hielt sich merklich in den Zweikämpfen – von denen er nur 17 Prozent gewinnen konnte – zurück und konzentrierte sich weiter voll auf seine Aktionen nach vorne.

Rose lobt seine Neuverpflichtung

In dieser Verfassung ist Lainer die erhoffte Top-Verstärkung und auf dieses Position ein klares Upgrade für Gladbach. „Stevie marschiert rauf und runter, setzt Akzente, das ist sein Spiel“, erklärte Rose, der ihn aus gemeinsamen Zeiten bei Salzburg kennt. Allerdings müsse der Rechtsverteidiger hier und da noch die richtige Balance finden: „Manchmal will er zu viel, dann will er pressen und den Ball erobern, wo das eigentlich gar nicht geht.“ Doch der unbedingt Siegeswille, die Energie und dieser Drang nach vorne übertünchen auch diese kleine Schwäche.

About Christopher Michel

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