2. Bundesliga

Deshalb ist Kone „kein Neymar“

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Moussa Kone hat sich bei Dynamo Dresden innerhalb kürzester Zeit zum unumstrittenen Stammspieler hochgearbeitet. Der erst im Winter aus der Schweiz gekommene Senegalese überragte am Freitag mit einem Dreierpack gegen den 1. FC Heidenheim (3:2). Kone beschreibt im kicker seine Spielweise – und erklärt, warum sich seine Art zu agieren nicht mit der des brasilianischen Superstars Neymar vergleichen lässt.

Kone ist für Dynamo ein Künstler am Ball. Er kam in der vergangenen Transferperiode für rund zwei Millionen Euro vom FC Zürich und erhielt einen über viereinhalb Jahre laufenden Vertrag bei den Sachsen. Ein Egoist auf dem Platz ist der fünffache Torschütze der Dresdner allerdings nicht: „Wenn ich dribbeln kann, dann mache ich es. Wichtiger sind mir jedoch die klaren Aktionen für die Mannschaft. Ich bin kein Neymar.“

Dynamo hat Kone gut integriert

Der Brasilianer steht genau für den entgegengesetzten Stil. Bei ihm werden Beobachter häufig das Gefühl nicht los, er spiele zunächst für sich und wolle selbst glänzen, statt das Team aufleben zu lassen. Ganz anders Kone, der seinen Wechsel in die Zweite Liga nach Dresden als „richtigen Schritt“ bezeichnet und schwärmte: „Ich spiele hier in einem Verein, der mir große Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Es wurde mir sehr leicht gemacht, mich zu integrieren.“

Lob von Minge

Lob gab es von Sportdirektor Ralf Minge: „Moussa ist in der Offensive variabel einsetzbar, bringt Tempo mit und strahlt Torgefährlichkeit aus. Er ist ein entwicklungsfähiger Spieler, in dem wir noch viel Potenzial sehen.“ Dynamo kann auch dank seiner Treffer wohl mit einem weiteren Jahr in der Zweiten Liga planen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus erlebt zwar auch eine „Achterbahnfahrt“ durch die Saison. Aber: Mit 35 Punkten steht das Team mit fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 im gesicherten Mittelfeld. Sollte das Team in den letzten Spielen weiterhin solide punkten, kann Minge die Weichen für die kommende Saison zeitnah stellen.

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