Bundesliga

Deshalb ist Freiburg der richtige Karriereschritt für Waldschmidt

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Luca Waldschmidt arbeitet aktuell beim SC Freiburg an seinem Durchbruch in der Bundesliga. Der 22-Jährige hat den Hamburger SV nach zwei wechselhaften Jahren nach dem Abstieg verlassen und sich den Breisgauern angeschlossen. Trainer Christian Streich erklärte im kicker, weshalb der Angreifer dort aufblühen kann.

Es waren erst zehn Sekunden gespielt, da wurde Luca Waldschmidt im Duell zwischen dem SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach elfmeterreif von den Beinen geholt. Die Breisgauer gingen früh in Führung, später legte er zum 2:1 (Endstand 3:1) nach. „Toll, was der Luca alles gegen den Ball abgelaufen, was er mit dem Ball gemacht hat und wie er zwischen den Linien geschwommen ist“, lobte Christian Streich.

Ruhiges Umfeld in Freiburg

Waldschmidt, der beim HSV in zwei Jahren in 35 Bundesligaspielen nur zwei Treffer (so viele wie jetzt schon nach acht Partien für Freiburg) erzielte, hat offenbar die richtige Entscheidung für den nächsten Schritt getroffen. Während er in Frankfurt und Hamburg durchaus mit einem nervösen Umfeld zu kämpfen hatte, kann er sich in Freiburg ganz in Ruhe entwickeln: „Das alles, was er vorher nicht hatte, machen wir hier – also wir probieren es“, sagte Streich.

Gute Kommunikation im Breisgau

Es sei eben schwierig in „großen Städten mit fünf Zeitungen… Das ist bei uns nicht so.“ Vor allem das Thema Kommunikation werde groß geschrieben: „Es ist alles besprochen mit Luca. Er geht seinen Weg, und wir freuen uns, dass er hier ist. Er kann sich in Ruhe entwickeln und muss noch einiges lernen, aber das weiß er.“ Die Freiburger haben das Potenzial erkannt, es war ihnen im Sommer fünf Millionen Euro wert. Waldschmidt selbst bestätigte: „Es fühlt sich richtig und gut an. Das habe ich schon nach kurzer Zeit gesagt, weil ich mich vom ersten Tag willkommen gefühlt habe, im Team und im Verein.“

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