Bundesliga

Deshalb ist die Neuer-Vertragsverlängerung kein Rückschlag für Nübel

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Die Vertragsverlängerung von Manuel Neuer hat bei Kritikern wieder die Frage aufgeworfen: Wofür hat der FC Bayern München Alexander Nübel verpflichtet? Dabei kann der 23-Jährige Schlussmann, der den FC Schalke 04 ablösefrei verlassen wird, aus verschiedenen Gründen von diesem Wechsel profitieren.

Alexander Nübel hat beim FC Schalke 04 seinen Stammplatz zwischen den Pfosten vorerst verloren. Der 23-Jährige scheiterte an seinen Nerven, patzte schwer und wird den Klub ablösefrei in Richtung FC Bayern München verlassen. Ein zu großer Schritt? Auf den ersten Blick ja: Manuel Neuer hat gerade bis 2023 verlängert und wird den Platz im Tor bis dahin nicht freiwillig räumen.

Nübel kann von Neuer und Tapalovic profitieren

Und doch kann Nübel profitieren und viel lernen. Neuer agiert auf Weltklasseniveau und bringt Nervenstärke, eine ruhige Ausstrahlung und Erfahrung mit. Nübel sollte genau hinschauen und diese Eigenschaften annehmen. Zudem hat der FC Bayern mit Toni Tapalovic einen herausragenden Torwarttrainer, der diesen Transfer mit vorantrieb.

Ulreich als Vorbild?

Der ehemalige Profi hat nicht nur Neuer ganz nach oben gebracht, sondern auch Sven Ulreich. Der zeigte in der Spielzeit 2017/18 nach dem Ausfall des Weltmeisters ganz starke Leistungen und wurde zwischenzeitlich sogar noch in der Nationalmannschaft gehandelt. Wer weiß, ob er bei einem Neuer-Ausfall nicht doch noch mit nach Russland gefahren wäre. Nübel wird sich dessen bewusst sein und auch deshalb den Schritt wagen. Sollte Neuer dann in drei Jahren tatsächlich aufhören, könnte ein gereifter und ganz in Ruhe aufgebauter Nübel mit 26 Jahren nachfolgen.

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