Borussia Dortmund

Deshalb holt Inter Hakimi – und zog sich der BVB zurück

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Der Wechsel von Achraf Hakimi zu Inter Mailand steht kurz vor dem Abschluss. Der Schritt kommt überraschend, vergangene Woche galt auch Borussia Dortmund noch als ernsthafter Kandidat für eine Verpflichtung des von Real Madrid ausgeliehenen Rechtsverteidigers. Doch aus diversen Gründen zog sich der BVB zurück.

Inter Mailand agiert unter Trainer Antonio Conte traditionell in einem 3-5-2-System und benötigt dafür Außenbahnspieler, die viel Tempo und Laufstärke mitbringen. Achraf Hakimi passt vom Profil her perfekt in dieses Aufgabenfeld. Der Marokkaner zeigte in diesem System auch bei Borussia Dortmund seine stärksten Leistungen und spielte sich dort in den Fokus europäischer Topteams.

Hakimi wird bei Inter wohl fünf Millionen Euro netto verdienen

Dennoch zog sich der BVB nach dem Angebot von Inter zurück. 40 Millionen Sockelbetrag, fünf Millionen Euro Bonuszahlungen, ein Fünf-Jahres-Vertrag mit fünf Millionen Euro netto waren der Borussia deutlich zu viel. Eine erneute Leihe wäre vorstellbar gewesen, doch Real Madrid, das sich die Transferrechte an Hakimi sicherte, hatte daran kein Interesse.

BVB und Real: Hakimi kein Spieler für die Viererkette

Sowohl die Königlichen als auch die Dortmunder sahen in dem 21-Jährigen nach Sky-Informationen nicht den optimalen Spieler für die Viererkette. Die Trainer Zinedine Zidane und Lucien Favre sehen dafür zu große Schwächen bei Hakimi in der Rückwärtsbewegung und als reiner offensiver Flügelspieler kann er seine Qualitäten nicht vollständig ausspielen. Aber die Verantwortlichen waren  angesichts von 29 Scorerpunkten in 73 Pflichtspielen sehr zufrieden mit dessen Entwicklung.

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