Borussia Mönchengladbach

Deshalb hat Ginter Borussia Dortmund verlassen

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Matthias Ginter ist bei Borussia Mönchengladbach unumstrittener Stammspieler und nicht mehr aus der ersten Elf wegzudenken – in der Innenverteidigung. Diese Sicherheit hat dem 24-Jährigen bei Borussia Dortmund gefehlt.

Obwohl Matthias Ginter in der Saison 2016/17 42 Einsätze bei Borussia Dortmund hatte, fühlte er sich nicht richtig aufgehoben. „Beim BVB hatte ich angesichts der Umstände nicht das Gefühl, aus der Nummer als Allrounder rauszukommen“, begründete der 24-Jährige im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Er wanderte zwischen den Positionen umher und musste Löcher stopfen. Ob als Innen-, Außenverteidiger oder defensiver Mittelfeldspieler: Ginter kam überall zum Einsatz.

Schwierige Spielzeit beim BVB

Damals lag trotz Pokalsieges mit dem Anschlag im April auf den Mannschaftsbus eine schwierige Spielzeit hinter dem BVB, zudem gab es elementare Wechsel: „In Dortmund gab es viel Unruhe. Thomas Tuchel ist gegangen, ein neuer Trainer kam, dazu hat der Verein neue Verteidiger verpflichtet.“ Er stellte sich daher wichtige Fragen: „Will ich im Jahr vor der WM ein nicht berechenbares Risiko eingehen? Oder will ich in einem anderen Verein auf einer festen Position den nächsten Schritt machen, auch als Persönlichkeit?“

Unumstritten bei Gladbach

Ginter senkte den Daumen und entschied sich für den Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Gladbach war bereit für den Nationalspieler die damalige Rekordsumme von 17 Millionen Euro zu bezahlen. Es war ein Transfer, der sich für den Abwehrmann gelohnt hat: Am Niederrhein ist er in der Innenverteidigung gesetzt und überzeugt mit starken Leistungen. Aktuell steht das Team auf Rang zwei und träumt von der Teilnahme an der Champions League.

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