Bundesliga

Deshalb fällt dem FC Bayern die Suche nach Neuzugängen so schwer

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Der FC Bayern München ist personell aktuell zu dünn besetzt. Im Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg (2:5) fehlten unter anderem die Top-Offensivleute Robert Lewandowski, Kingsley Coman und Serge Gnabry. Doch die Suche nach Neuzugängen gestaltet sich im Winter enorm schwierig.

Joao Cancelo? Benjamin Henrichs? Es klingt nicht nach erster Wahl, die aktuell in den Medien beim FC Bayern München gehandelt wird. Und somit wird die Schwierigkeit auch gleich offen sichtbar: Der Transfermarkt im Winter ist, wie Sportdirektor Hasan Salihamidzic gegenüber BamS sagte, „dünn“, die anderen Topmannschaften wollen ihr besten Akteure nicht abgeben und haben für ein Nein auf dieser Ebene, auf der sich die Münchener bewegen, dafür auch den passenden Geldbeutel.

Salihamidzic zählt die Probleme auf

Salihamidzic benannte die beiden Kernprobleme: „Der finanzielle Rahmen muss passen und – noch wichtiger – die Qualität des Spielers muss stimmen.“ Klar ist: Wenn der FC Bayern diese beiden Merkmale erfüllt haben möchte, muss er tiefer in die Tasche greifen. Kleinere Klubs müssten ihren Leistungsträger ersetzen und bräuchten ihrerseits das nötige Geld dafür.

Findet der FC Bayern Neuzugänge auf Topniveau?

Und dann stellt sich die Frage: Könnten Akteure wie Cancelo, der bei Manchester City nicht durchstartete, und Henrichs, dem beim AS Monaco Einsätze auf Topniveau fehlten, tatsächlich sofort weiterhelfen? Und was ist der passende finanzielle Rahmen? Henrichs etwas würde 25 bis 30 Millionen Euro kosten, Cancelo wäre wohl noch teurer. Eine Leihe mit Kaufoption eine Lösung, die nicht jedem Klub zusagt. Trainer Hans-Dieter Flick forderte zuletzt im Trainingslager in Doha einen Rechtsverteidiger und offensiven Flügel-Spieler. Aber: Wenn dann die zurzeit verletzten Akteure zurückkommen, könnte der Zoff im Kader größer werden. Sie ist also problematisch, die Suche nach neuen Leuten im Winter.

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