2. Bundesliga

„Der Spielertyp Jatta wird uns fehlen“: Hecking muss nach Sperre basteln

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Der Hamburger SV verbringt die Länderspielpause in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Platz zwei. Mit 26 Zählern ist das Team von Dieter Hecking trotz einiger Ausrutscher auf der Mission Bundesliga-Rückkehr im Soll. Allerdings trübt die Sperre von Bakery Jatta den Ausblick auf die kommenden beiden Partien.

Gegen Dynamo Dresden und beim VfL Osnabrück muss der HSV ohne den Angreifer auskommen, nachdem er wegen eines harten Fouls bei Holstein Kiel vom Platz flog. Trainer Hecking ärgerte sich seinerzeit schon über den Feldverweis, die Sperre dürfte bei ihm ebenfalls wenig gut angekommen sein. „Unsere Spielanlage wird sich nicht verändern“, zitiert die Hamburger Morgenpost den Chefcoach nun. „Es geht um die Art und Weise, wie Baka spielt,  auch gegen den Ball.“ Den Gambier zeichne besonders aus, dass er viele Meter abspule und den Gegner mit seiner Wachsamkeit im Pressing oft den Ball abnehme.

Vier Alternativen im Kader

„Der Spielertyp Bakery Jatta wird uns fehlen“, stellt Hecking unmissverständlich klar. An Alternativen mangelt es dabei nicht, wobei keine davon ein Abziehbild des 21-Jährigen darstellt. Martin Harnik hat wohl die besten Karten auf die Stammelf, ist aber noch angeschlagen. Jairo Samperio kommt bisher nicht über Kurzeinsätze hinaus. Xavier Amaechi spielt gar in der HSV-Profimannschaft fast gar keine Rolle (bisher 38 Einsatzminuten). So kann sich womöglich mit Bobby Wood ein Spieler Hoffnungen machen, der weg vom Fenster schien. Zumindest erhielt der US-Amerikaner Sonderlob von Hecking. Ein Torjäger wird er für den Hamburger SV wohl nicht mehr. Aber an Einsatz hat es bei Wood noch nie gemangelt.

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