Bundesliga

Der Faktor Duda: Hertha hat den Unterschiedsspieler

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Hertha BSC hat mit dem 2:0-Heimerfolg gegen den FC Bayern München den starken Saisonstart gekrönt. Rang drei und eine makellose Heimbilanz sind die Folge. Herausragend dabei: Ondrej Duda.

In der 44. Minute zeigte sich gegen den FC Bayern das ganze Selbstvertrauen von Duda. Der pfeilschnelle Außenverteidiger Valentino Lazaro ging durch zur Grundlinie und fand den Slowaken, der den Ball unhaltbar für Manuel Neuer aus kürzester Distanz unter die Latte nagelte. Ein Treffer wie aus dem Lehrbuch – und der endgültige Beweis des Mittelfeldspielers, dass er in der Bundesliga angekommen ist.

Dardai lobt Duda

Fünfmal war Duda schon erfolgreich – so oft wie noch kein anderer Spieler in der Liga. Trainer Pal Dardai stellt zufrieden fest, dass die Maschinerie in fittem Zustand von alleine läuft. „Er ist ein Spieler, den man in Ruhe lassen muss. Das brauchen solche Spieler, ihm muss man nicht in den Hintern treten. Er läuft auch so schon sehr viel für einen Zehner“, lobte der Coach bei Bild.

Preetz schwärmt von Laufstärke

Nach zwei Jahren, in denen er zunächst schwerer verletzt und dann formschwach war, ist Duda inzwischen voll angekommen. Seine Leistungssteigerung ist einer der Gründe für die Entwicklung des Hauptstadtklubs. Neben seinem Offensivverhalten hob Manager Michael Preetz daher auch seine Defensivstärke hervor: „Er kann jedes Spiel zwölf bis dreizehn Kilometer marschieren. Das macht ihn doppelt wertvoll für uns.“

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