Borussia Dortmund

Delaney: So muss sich der BVB in der Rückrunde verändern

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Borussia Dortmund überwintert mit komfortablen sechs Punkten Vorsprung als Herbstmeister der Bundesliga. Die erste Saison-Niederlage setzte es am 16. Spieltag bei Fortuna Düsseldorf. Für Thomas Delaney war es wohl ein Zeichen der Zeit.

„Es ist nun ein großes Thema für uns, auf die veränderten Herangehensweisen unserer Gegner zu reagieren“, zitiert Spox.com den Dänen von einer Presserunde im Trainingslager in Marbella. Zu Beginn der Saison sei es einfacher für das Team von Lucien Favre gewesen, Tore zu erzielen, mutmaßt der Mittelfeldmann. Inzwischen stehen aber viele Mannschaften tief und lassen den BVB gegen eine Abwehr-Mauer laufen. Düsseldorf hat dies optimal ausgenutzt. „Dass wir auch gegen diese Gegner zu Lösungen kommen, müssen wir lernen und uns auf dem Platz erarbeiten“, so Delaney.

Hohe Intensität mit Witsel

Der 27-Jährige zeigte sich derweil wenig überrascht mit seinem Status als Stammspieler in der Hinrunde. Der Neuzugang von Werder Bremen sei schließlich nicht gekommen, um auf der Bank zu sitzen. Obwohl er konzediert, dass die Konkurrenten Mahmoud Dahoud und Julian Weigl fußballerische Vorteile ihm gegenüber haben. „In manchen Spielen ist es für uns besser, wenn wir mit Axel Witsel und mir auflaufen können, gerade wenn es eine hohe Intensität braucht“, so Delaney. Gleichwohl weiß er auch, dass es Spiele geben wird, in denen die Qualitäten von Dahoud und Weigl eher gefragt sind als die seinen.

„Ich möchte noch mehr“

„Man braucht einen breiten Kader, der aus technisch starken und kämpferisch starken Spielern besteht“, so Delaney. „Das wird gerade im Laufe der Rückrunde noch wichtiger werden.“ Der WM-Teilnehmer hat sich allerdings auch vorgenommen, selbst noch eine Schippe draufzulegen. „Ich möchte jetzt mehr: noch besser nach vorne spielen, eine noch höhere Passquote und so weiter.“ Delaney war dem BVB im Sommer rund 20 Millionen Euro Ablöse wert. In der Hinrunde kam er auf insgesamt 20 Pflichtspieleinsätze (ein Tor).

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