Borussia Dortmund

Delaney nach Arbeitssieg: „Die Spiele werden vor und zurück laufen“

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Borussia Dortmund hat sich auch am zweiten Spieltag nach dem Restart der Bundesliga schadlos gehalten. Das 2:0 beim VfL Wolfsburg fiel unter die Kategorie Arbeitssieg. Nach dominanter erster Hälfte kam das Team um Thomas Delaney in den zweiten 45 Minuten durchaus in eine gewisse Bedrängnis.

Der Däne hält das für der Situation geschuldet. Nach knapp über zweimonatiger Unterbrechung fehle es wohl an den sprichwörtlichen Körnern, um die totale Dominanz aufrechtzuerhalten. „Ich glaube, das werden wir in den nächsten Wochen sehen, dass die Spiele so vor und zurück laufen werden und die Kontrolle wird verloren“, äußerte der Mittelfeldmann nach der Partie beim TV-Sender Sky. Der BVB hatte in der ersten Hälfte nichts anbrennen lassen, zusätzlich zum fein herausgespielten Führungstreffer durch Raphael Guerreiro auch ein deutliches Plus an Ballbesitz.

BVB kontert in Wolfsburgs Drangperiode

In der zweiten Hälfte errang hingegen Wolfsburg mehr und mehr die Oberhand und kam auch zu einigen Gelegenheiten. Die größte vergab dabei Renato Steffen bereits wenige Minuten dem Wiederbeginn. Der Spielverlauf hätte sich also durchaus anders darstellen können. So aber überstand der BVB die Druckperiode der Wölfe und nutzte eine seltene Kontergelegenheit eiskalt zur Vorentscheidung. „Wir sind in einer Situation, in der der Körper die vielen Spiele nicht gewohnt ist. Aber das gilt auch für Wolfsburg“, erklärt Delaney die wechselhafte Leistung beider Teams über die 90 Minuten.

„Noch nicht bei 100 Prozent Form“

Der Däne selbst hatte bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute wie schon in der Vorwoche gegen den FC Schalke 04 an der Seite von Mahmoud Dahoud überzeugt. Der zweite Anzug des BVB in der Mittelfeldzentrale meldet so durchaus den leistungstechnischen Anspruch an, auch am Dienstag im Schlagerspiel gegen den FC Bayern aufzulaufen. Allerdings weiß Delaney, dass dieser Tage ‚Belastungssteuerung‘ das Zauberwort lautet. “ Persönlich kann ich sagen, dass ich noch nicht bei 100 Prozent Form bin. Die Luft fehlt noch ein bisschen“, so der 28-Jährige.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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