Borussia Dortmund

Delaney erläutert seine Rolle beim BVB

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Obwohl Thomas Delaney erst seit einigen Monaten im Dienst von Borussia Dortmund steht, ist der Däne bereits in den erweiterten Kreis der Stammspieler vorgerückt. Beim BVB soll er mit seiner Kämpferqualität und als Führungskraft vorangehen. Der Nationalspieler ist sich seiner Rolle durchaus bewusst.

Im letzten Spiel gegen den FC Augsburg (4:3) musste Thomas Delaney erstmals in dieser Saison über die vollen 90 Minuten auf der Auswechselbank Platz nehmen. Ein Umstand, der dem Dänen freilich nicht gefällt. „Ich würde gerne in jedem Spiel auf dem Platz stehen“, sagt der Nationalspieler zur Deutschen Welle und fügt an: „Das wird bei einem solchen Verein nicht gehen. Darüber bin ich mir im Klaren.“

Kein Reus und auch kein Pulisic

Delaney weiß genau, dass er nicht der feinfühligste Fußballer ist und eher in die rustikale Ecke gestellt wird. Für den 27 Jahre alten Mittelfeldspieler aber kein Problem: „Ich bin kein Marco Reus und kein Christian Pulisic. Ich werde nicht über das Spielfeld dribbeln, drei Spieler austanzen und den Ball im Winkel platzieren.“ 20 Millionen Euro Ablöse zahlte der BVB im vergangenen Sommer.

Aufblühen in der Führungsrolle

Der Däne mag es, wenn ihm Verantwortung übertragen wird. „Ich bin dann am besten, wenn ich eins mit dem Spiel bin. Ich fühle mich unwohl, wenn ich anderen nicht helfen kann“, sagt Delaney über seine Leader-Qualitäten. Die Konkurrenz im Dortmunder Mittelfeld ist riesengroß, dessen war sich der Linksfuß schon vor seinem Wechsel bewusst: „Ich hätte auch in Bremen bleiben können, aber ich bin hier, um mich der Herausforderung zu stellen.“

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