Borussia Dortmund

Delaney: Deshalb war dem BVB charakterliche Qualität so wichtig

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Borussia Dortmund hat im vergangenen Sommer bei der Suche nach Neuzugängen nicht nur auf spielerische, sondern vor allem auf mentale Qualität geachtet. Ein Musterbeispiel dafür: Thomas Delaney.

20 Millionen Euro! So viel überwies Borussia Dortmund für Thomas Delaney an Werder Bremen. Der Mittelfeldspieler hat die ihm angedachte Führungsrolle sofort angenommen. Im kicker blickte der 27-Jährige zurück: „Michael Zorc hat schon in den ersten Gesprächen deutlich gemacht, wie wichtig das für ihn ist.“ Er nannte den Grund dafür: „Dieses Thema war vom ersten Tag in der Saison an spürbar: Es ging darum, das schlechte Gefühl aus der Vorsaison auszulöschen.“

Delaney betreibt viel Aufwand

Nach 15 Pflichtspielen ohne Niederlage mit zwölf Siegen ließe sich festhalten, dass es aktuell „ganz gut“ aussähe beim BVB. Eine Grundlage dafür ist die gute Balance, die auf dem Feld vorherrscht. Delaney erklärte die Rollenverteilung: „Spieler wie Christian Pulisic oder Jadon Sancho brauchen ihre Freiheiten. Ihnen diese Freiheiten einzuräumen, erfordert von den anderen Spielern viel Aufwand.“

Die Defensive muss die Grundlage für die Offensivwucht bilden

Damit der BVB seine komplette Offensivwucht ausspielen kann, brauche es Arbeiter auf dem Platz, die die nötigen Meter gehen und Zweikämpfe gewinnen. Delaney nahm dafür sich und die Defensivspieler in die Pflicht: „In meinen Verantwortungsbereich fällt, die Kontrolle auf dem Platz zu bewahren. Das gilt im gleichen Maße auch für Axel Witsel, Abdou Diallo oder Manuel Akanji.“

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