Bundesliga

De Blasis erklärt seinen Abschied aus Mainz

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Noch trägt Pablo De Blasis das Trikot des FSV Mainz 05. Allerdings wird der Argentinier den Klub in diesem Sommer trotz Vertrags bis 2019 verlassen.

De Blasis ist als Kämpfernatur nicht nur bei Trainer Sandro Schwarz hoch angesehen, auch die Fans haben den kleinen Südamerikaner in ihr Herz geschlossen. Nach 102 Bundesligaspielen in vier Jahren will er dennoch in diesem Sommer wechseln. „Eines Tages werde ich meinen Kindern und Enkeln von den Klubs erzählen, gegen die ich gespielt habe. Dafür möchte ich noch mal in eine andere große Liga. England wäre für mich in meinem Alter schwierig. Deswegen Italien oder Spanien. Ums Geld geht es mir nicht, sonst könnte ich nach Dubai oder China“, sagte der 30-Jährige gegenüber Bild.

Trainerlizenz im Blick

Der Mittelfeldspieler hat dabei bereits die Zeit nach seiner Profikarriere im Blick: „Die Lizenz zu machen, das wird mir in Spanien oder Italien wegen der Sprache leichter fallen. In Argentinien geht es nicht, dann könnte ich keinen Verein in Europa trainieren.“ Bevor es so weit ist, will De Blasis allerdings noch einige Jahre als Spieler auf dem Platz stehen: „Bevor ich als Trainer arbeite, werde ich noch mal für meinen argentinischen Heimat-Verein Gimnasia antreten. Ich liebe diesen Klub. Mein erster großer Traum war es, da zu spielen. Jetzt ist mein großer Traum, da die Karriere zu beenden.“

Noch keine Angebote erhalten

Sein letztes Versprechen, den Klassenerhalt mit Mainz zu schaffen, habe er gehalten. De Blasis hatte einen gewichtigen Anteil am Erfolg, er erzielte vier Tore in den letzten sechs Saisonspielen und bereitete ein weiteres vor. Ein konkretes Angebot von einem anderen Klub habe er aber noch nicht erhalten: „Ich bin ganz entspannt. Ich kenne meinen Berater seit 13 Jahren und muss ihn nicht jeden Tag anrufen und fragen, wie der Stand ist. Bis sich etwas ergibt, hänge ich mich hier voll rein. Das schulde ich dem Trainer und meinen Mitspielern.“

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