Bundesliga

Dauerkarten: Bayern erhöht zur kommenden Saison die Preise

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Aktuell herrscht große Unsicherheit, ob, wann und wie Zuschauer in die Stadien der Bundesliga zurück dürfen. Eines steht allerdings schon fest: Der FC Bayern erhöht die Preise.

So sollen die Dauerkarten bei den Münchnern zur kommenden Spielzeit ein bis zwei Prozent mehr kosten. Obwohl längst nicht klar ist, ob zur Saison 2020/21 überhaupt wieder Zuschauer zugelassen werden, eröffnet der deutsche Rekordmeister nach einem Bericht der Sport Bild in den nächsten zwei Wochen den Verkauf. Derweil rät der Vorsitzende der Deutschen Fußball-Liga Christian Seifert den Klubs, die komplette Hinrunde ohne Fans zu planen. Gerade beim Umsatz der Dauerkarten würde dies einen herben finanziellen Einbruch für die Vereine bedeuten, laut Sport Bild träfe es den FC Schalke 04 mit 15 Millionen Euro Einbußen und Borussia Dortmund mit 25 Millionen Euro besonders hart.

RB Leipzig erwägt Senkung der Preise

Der FC Bayern ist offensichtlich bei der Verkaufsplanung optimistischer. Das Kontingent des Dauerkarten-Verkaufs ist dabei auf 38.000 Karten beschränkt, die Inhaber haben Vorkaufsrechte. Sollte die neue Saison mit Geisterspielen starten, wird der Preis zurückerstattet. Grund für die Preiserhöhung seien laut der Münchner „steigende Lebenserhaltungskosten“. Publikumsmagnete wie der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund haben sich noch nicht zu den kommenden Preisen ihrer Dauerkarten geäußert. Dass es gerade in Zeiten der Krise aber auch anders geht, zeigt etwa das Beispiel RB Leipzig. Der Klub erwägt die Ticketpreise zu reduzieren – wegen der vielen Menschen, die aktuell wegen den Auswirkungen der Pandemie in Kurzarbeit sind.

About Christoph Kastenbauer

Christoph Kastenbauer startete seine Karriere beim Münchner Merkur als Zeitungsredakteur. In vielen Bereichen tätig, u.a. als Autor und Copywriter, verschlug es ihn dann wieder zurück zum Sportjournalismus. Seit 2020 verstärkt er die Redaktion von fussball.news.

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