Bundesliga

Das will Jeong von „Robbery“ lernen

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Woo Yeong-Jeong hat seine Heimat Südkorea im Sommer 2017 verlassen und in der Jugendabteilung des FC Bayern München angeheuert. 700.000 Euro bezahlten der deutsche Rekordmeister für den Südkoreaner, der auch beim 1. FC Köln oder RB Salzburg hätte anheuern können. 

Aktuell spielt Woo Yeong-Jeong in der zweiten Mannschaft des FC Bayern in der Regionalliga Bayern mit und fiel dort mit jeweils sechs Treffern und Vorlagen in 14 Pflichtspielen auf. Der Anspruch ist klar definiert: Unterschiedsspieler sein und sich für ein dauerhaftes Engagement bei den Profis empfehlen. „Ich bin durch harte Arbeit fast bis zu den Profis gekommen, da will ich wieder hin und die Zwischenzeit nutzen, um besser Deutsch zu lernen“, sagte er dem kicker.

Heynckes wollte ihn bei den Profis mitwirken lassen

Es war Trainer Jupp Heynckes, der ihn im März hochziehen wollte. Allerdings verletzte sich Jeong im Training und zog sich einen Syndesmosebandriss zu. Zuvor fiel er bei den Profis schon einmal auf: Während seiner Probetage im Frühjahr 2017 durfte er auf dem Trainingsplatz mitwirken und demonstrierte Selbstbewusstsein.

Vorbild „Robbery“

„Wenn wir einen Spieler von so weit herholen, dann haben wir die Fantasie, dass da noch Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Wir sind es dem Jungen und seinen Eltern schuldig, dass wir ihn nicht nur zum Auffüllen einer Mannschaft verpflichten“, sagte NLZ-Chef Jochen Sauer. Vor allem am Duo Franck Ribery und Arjen Robben will sich der 19-Jährige orientieren: „Sie sind in jedem Training voll fokussiert, wollen immer bis zum Ende die Tore machen. Von ihrer Technik, wie sie sich bewegen, kann ich viel lernen.“

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