Bundesliga

„Das war nie Thema“: Keine Sperrklausel für Bruma gegen Wolfsburg

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Jeffrey Bruma hat sich kurz vor der Schließung des Wintertransferfensters leihweise vom VfL Wolfsburg dem FSV Mainz 05 angeschlossen. Anders als bei anderen Leihgaben dieser Tage ist der Niederländer gegen seinen eigentlichen Klub nicht gesperrt.

„Sowas gibt es bei mir nicht, das war nie Thema“, zitiert die Bild-Zeitung den Verteidiger. „Ich will auch gegen Wolfsburg spielen und gewinnen.“ Das Aufeinandertreffen bei den Niedersachsen steigt kommende Woche Sonntag. Für Bruma stehen daher Wiedersehens-Wochen an. Denn schon am 22. Spieltag geht es mit dem FC Schalke 04 gegen einen Ex-Klub. „Ich schaue grundsätzlich nicht groß zurück, nur nach vorne. Für mich ist Sonntag ein Spiel wie jedes andere.“ Dabei benötigt Mainz die Punkte, um sich im Abstiegskampf weiter von der akuten Gefahrenzone abzusetzen. Bruma hat sich bewusst dafür entschieden, diesen Kampf anzunehmen.

Er will kein Chef sein

Dabei hätte er nach eigener Aussage auch andere Angebote aus der Bundesliga gehabt. „Ich habe sofort gefühlt, dass Mainz der richtige Schritt ist. Ich habe die 05er immer kampfstark erlebt und das passt zu mir“, begründet er den Wechsel. Dabei will der international erfahrene 25-fache Nationalspieler keinen Sonderstatus innerhalb des Teams einnehmen. „Von Wörtern wie Chef halte ich nichts.“ Stattdessen wolle er „Teil des Ganzen sein“ und der Mannschaft helfen. Bruma feierte am 21. Spieltag sein Debüt, dabei unterlief ihm ein Eigentor beim 3:1-Sieg über Hertha BSC. Schuld trug er daran eher nicht, vielmehr konnte er einem Ball vor das Tor nicht ausweichen.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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