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Das sagt Watzke über die legendäre Bayern-Pressekonferenz

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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist für scharfe Worte in Richtung FC Bayern München durchaus bekannt. Bei der Frage danach, wie er die Pressekonferenz des deutschen Rekordmeisters bewerte, bewahrte er allerdings Zurückhaltung. Eine kleine Spitze konnte sich der 59-Jährige im Aktuellen Sportstudio allerdings nicht verkneifen.

Hans-Joachim Watzke saß an diesem Freitag, dem 19. Oktober 2018, im Flugzeug und konnte die von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic einberufene Pressekonferenz nicht live sehen. „Ich hatte nach der Landung auf einmal 150 SMS. Da dachte ich, dass etwas Gravierendes passiert ist“, gab der Geschäftsführer zu.

Kleine Stichelei von Watzke

Bewerten wolle er die öffentlichen Ansagen der Münchener allerdings nichts, „wir stehen uns am 10. November gegenüber – da müssen wir keine Scharmützel abliefern.“ Watzke stichelte dennoch: „Ich habe den Eindruck, dass die Pressekonferenz eine Dynamik entwickelt hat, die anfangs nicht beabsichtigt war.“

Kritik ist generell schärfer geworden

Generell müssten alle damit leben, „dass wir Kritik einstecken müssen. Aber die Abstände, in denen Kritik geäußert wird, sind kürzer geworden.“ Es habe eine latente Enthemmung gegeben, durch die sozialen Netzwerke seien die Auseinandersetzungen aggressiver geworden. „Vor 20 Jahren wussten wir noch nicht einmal, was ein Shitstorm ist“, gab Watzke zu.

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