Bundesliga

Das hat Eberl von Hoeneß gelernt

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Max Eberl ist auf den Tag genau zehn Jahre Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach. Auf seinem Weg dorthin hat er sich auch einiges von Uli Hoeneß abgeschaut.

Jeder Sportdirektor habe seine eigene Herangehensweise, wie Max Eberl im Gespräch mit t-online sagte. Er selbst habe früher viel „von Uli Hoeneß gelernt, der sehr strategisch den Verein Bayern München aufgebaut hat.“ Es sei die besondere Mischung gewesen, die den heutigen Präsidenten der Münchener ausgezeichnet habe: „In meiner Zeit in München Anfang der 90er-Jahre habe ich das live miterlebt. Uli hat seine menschliche Seite nicht verloren.“

Besonderes Erlebnis mit Hoeneß

Eberl erinnerte sich dabei an eine ganz spezielle Situation zurück: „Als ich damals bei Bayern gespielt habe, war ich kein Top-Spieler und wurde daher nach Bochum verliehen. Dort hatte ich mich leider schwer verletzt und bin zur Reha nach München zurück. Eines Tages fuhr Uli Hoeneß auf den Parkplatz am Vereinsgelände vor. Da standen Hunderte Fans und Journalisten und er lässt sie stehen, kommt zu mir und fragt mich, wie es mir geht. Und er hat es nicht gemacht, weil er es machen musste, sondern weil er es wollte.“

Knackpunkt für Eberl

Nicht umsonst gilt Hoeneß bis heute als ein Verantwortlicher, der ein gutes Verhältnis zu den Spielern pflegt. Für Eberl selbst war dieser Vorgang ein Knackpunkt: „Das war eine simple Situation, die mir gezeigt hat, worauf es ankommt. Es geht im Sport eben immer noch um Menschen und das Miteinander. Deswegen kommuniziere ich auch viel bei der Arbeit. Ich versuche dran zu sein, ohne zu nahe zu sein. Ich will meine Kollegen fordern, aber auch da sein, wenn sie mich brauchen.“

About Christopher Michel

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