Bundesliga

Das fordert Funkel gegen Hertha

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Die Krise bei Fortuna Düsseldorf spitzt sich nach ordentlichem Saisonstart mit vier Zählern aus den ersten drei Partien immer weiter zu. Trainer Friedhelm Funkel erklärte bei der Pressekonferenz, worauf es nun im Heimspiel gegen Hertha BSC ankommt.

„Wir sind im Kampfmodus!“ Friedhelm Funkel lobte seine Mannschaft für das Engagement in der zurückliegenden Trainingswoche. Der Trainer forderte aber auch unumwunden von seiner Mannschaft, die Situation anzunehmen und sich gegen die Krise – sechs Niederlagen in sieben Partien bei 2:20 Toren – zu stemmen.

Funkel im Kampfmodus

„Wir müssen aber auch kampffreudiger sein, müssen uns mehr wehren. Da sind kleine Blessuren völlig normal“, so Funkel, der sich mit Abstiegskampf in der Bundesliga auskennt und nun seine ganze Erfahrung in den Ring wirft. Er richtete einen Appell an seine Mannschaft: „Ich brauche jetzt keine Schönspieler mehr. Wir sind zu lieb, zu nett, zu brav.“

Mannschaft muss aggressiver werden

Vor allem im Zweikampfverhalten müssten seine Spiele noch aggressiver und bissiger werden. Teilweise wurden die Gegner bestaunt und nicht attackiert. Dies dürfe nicht mehr passieren, wie Funkel an einem Beispiel aufzeigte: „In Gladbach hatte der Thorgan Hazard den Ball zwischen den Beinen, wir lassen ihn wieder aufstehen, daraus entsteht die Elfmeter-Situation, nach der wir in Rückstand geraten.“ Am Ende unterlagen die Fortunen – auch wenn die Strafstoßentscheidung falsch war – mit 0:3. Bei einer weiteren Niederlage gegen Hertha könnte möglicherweise bald auch der Glaube an sich selbst schwinden.

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