Bundesliga

Das erwartet Hütter von der Eintracht gegen Düsseldorf

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Frankfurter Eintracht eröffnet den Spieltag am Freitag (20.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Es ist die erste von sechs Begegnungen in den kommenden 24 Tagen. Das Programm ist straff, mit einem Erfolg könnten sich die Hessen oben einnisten. Trainer Adi Hütter nimmt seine Mannschaft deshalb in die Pflicht.

In der Tabelle liegen zehn Ränge zwischen Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf. Auf der einen Seite der DFB-Pokal-Sieger, der nach Stotterstart den siebten Platz belegt, auf der anderen Seite der Aufsteiger, der nach ordentlichem Beginn Stück für Stück auf den direkten Abstiegsplatz 17 abgerutscht ist. Es beweist: Adi Hütter ist inzwischen angekommen in seiner neuen Heimat. „Wir verstehen uns von Tag zu Tag besser“, sagte der Österreicher bei der Pressekonferenz zu seinem Verhältnis zur Mannschaft.

Merkmale des Eintrachtspiels

Hunger, Leidenschaft und Wille – es sind diese Merkmale, die das Spiel der Eintracht kennzeichnen. Das Team kann an guten Tagen eine enorme Wucht entwickeln und vor allem mit der starken Sturmreihe glänzen. Auch den Gelb-Rot bedingten Ausfall von Ante Rebic sah der Trainer gelassen: „Er ist ein Schlüsselspieler, aber wir haben auch schon gegen Lazio Rom in der Europa League gezeigt, dass wir ohne Ante gut spielen können.“ Ansonsten kann der Coach auf alle Akteure zurückgreifen, auch Kevin Trapp (Muskelprobleme in der Länderspielpause) und Lucas Torro (nach Todesfall in der Familie) sind fit.

Das erwartet Hütter von seiner Mannschaft

Hütter richtete eine klare Ansage an seine Spieler und bezog sich dabei auf Jonathan de Guzman, der zuletzt sagte: „Jeder muss für seine Chance fit und bereit sein.“ Für seine Akteure, forderte der Trainer, müssten „die Mannschaft und der gemeinsame Erfolg im Mittelpunkt stehen.“ Der 48-Jährige betonte: „Sie müssen immer in der Lage sein Leistung zu bringen.“

Lob für Funkel

Gegen einen „unangenehmen“ Gegner aus Düsseldorf müsse die Eintracht dabei wieder an die „Leistungsgrenze“ gehen. Die Fortuna sei „kompakt und hätte sich auch gegen Schalke oder Leverkusen teilweise gute Möglichkeiten herausgespielt.“ Kompaktheit, Stabilität und Standardsituationen: Hütter verdeutlicht, wie er die Rheinländer erwartet. Ein Lob verteilte er an Ex-Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, gegen den er vor einigen Jahren einen Test mit dem SV Grödig gegen 1860 München bestritt: „Er hat sich immer wieder etabliert und ist ein toller Typ für die Bundesliga.“

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