Borussia Dortmund

Darum passen Delaney und Witsel im BVB-Mittelfeld zusammen

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Borussia Dortmund hat sich im Sommer für einen merklichen Umbruch in der Kaderstruktur entschieden. In Thomas Delaney und Axel Witsel hat der Klub zwei Führungsspieler im besten Alter für das Mittelfeld verpflichtet. Die Neuzugänge erklären nun, warum sie ideal zusammen passen. 

„Wir sind uns in Sachen Mentalität einig“, so Delaney gegenüber BVB TV. „Wir laufen viel, wollen immer den Ball gewinnen.“ Die Mannschaft sei am stärksten, wenn sie immer attackieren könne. Deshalb brauche es große Qualitäten im Gegenpressing. Für genau die steht das Duo aus dem Dänen und dem Belgier. Auch Witsel sieht charakterliche Parallelen mit Delaney. „Wir sind beide cool und relaxt. Thomas ist nie gestresst oder sauer, genau wie ich.“ Der 29-Jährige lobte zudem die Führungsqualitäten seines zwei Jahre jüngeren Nebenmannes. „Er hat eine Menge Erfahrung und gibt die ans Team weiter. Er kennt die Bundesliga besser als ich.“

Witsel flog für Delaney unter dem Radar

Mit Lob sparen will auch der Däne nicht. Witsel sei ein „Top-Spieler“, der in den vergangenen Jahren zu Unrecht unter dem Radar geflogen sei. Durch seine Stationen bei Zenit St. Petersburg in Russland und Tianjin Quanjian in China habe der 99-fache Nationalspieler nicht den Stellenwert, den er eigentlich verdiene. „Wir haben eine gute Mannschaft, da ist ein bisschen einfacher“, so Delaney. Seine Aufgabe versteht der Neuzugang von Werder Bremen dabei vor allem als Zuarbeiter und Rücken-Frei-Halter der potenten BVB-Offensive. „Zweikämpfe sind natürlich wichtig für meine Art zu spielen“, erklärt Delaney.

Noch leichte Schmerzen bei Delaney

„Wir haben so viele gute Spieler vorne. Ich sage ihnen ‚mach dein Ding, wenn ihr den Ball verliert, bin ich da‘.“ Diese Aggressivität ging dem BVB beim 2:2 gegen Hertha BSC und dem 3:2 gegen Union Berlin im DFB-Pokal abhanden. Der Däne hatte sich gegen die Alte Dame früh verletzt. Dortmund hofft auf einen Einsatz am Samstag beim VfL Wolfsburg. „Ich will spielen, klar“, sagt Delaney. Allerdings empfindet er weiter Schmerzen am Zeh. Angesichts der Aufgaben bei Atletico Madrid in der Champions League am Dienstag und dem ewigen Schlager gegen den FC Bayern am Samstag dürfte Trainer Lucien Favre kein großes Risiko mit seinem Abräumer eingehen.

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