Bundesliga

Darum geht es RB beim Schlichtungsgipfel mit der FFF

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RB Leipzig und der französische Fußball-Verband (FFF) werden sich am Dienstag zu einem Schlichtungstermin treffen. Dabei geht es allerdings nicht um die Begnadigung von Jean-Kevin Augustin.

Das oberste Ziel ist es, so berichtet der kicker, die durch das Zerwürfnis von Jean-Kevin Augustin mit dem französischen U-21-Trainer Sylvain Ripoll aufgebauten Ungereimtheiten zu beseitigen. Der Sportliche Leiter Jochen Schneider hat sich mit Gerard Houllier prominente Verstärkung ins Boot geholt. Der frühere Nationalcoach und Technische Direktor der FFF ist als Global Sports Director für die Fußballvereine der Red Bull GmbH verantwortlich. Auf der Gegenseite wird der frühere Bundesligaprofi des Karlsruher SC und heutige Straßburg-Präsident, Marc Keller verhandeln. Er ist in der Exekutive des Verbandes für die Junioren-Nationalmannschaften verantwortlich.

Begnadigung von Augustin nicht in Sicht

Eine Begnadigung von Augustin, der sich für die Länderspiele im September fadenscheinig per SMS abmeldete und anschließend bei einem Testkick der Leipziger mitwirkte, ist nicht in Sicht. Vielmehr gehe es auf Metaebene darum, dem entstandenen Eindruck entgegenzuwirken, dass RB seine Spieler nur widerwillig für Länderspiele abstelle.

Quartett soll keine Nachteile haben

Zudem solle sichergestellt werden, dass durch das Fehlverhalten von Augustin keine Nachteile für die weiteren Auswahlspieler in der Mannschaft entstünden. Mit Dayot Upamecano, Nordi Mukielele (beide U21) ,Ibrahima Konate (U20) und Nicolas Fontaine (U18) ist die Fraktion der Franzosen groß bei RB. Allerdings wurde das Quartett von der FFF für die Länderspiel-Termine in der nächsten Woche ins erweiterte Aufgebot der jeweiligen Nachwuchsmannschaft berufen.

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