2. Bundesliga

Darmstadt – Fürth: Lilien auf ungemütlichem Terrain unterwegs

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In der 2. Fußball-Bundesliga läuft am Freitagabend (18.30 Uhr) der 11. Spieltag an. Darmstadt 98 empfängt Greuther Fürth zum Flutlichtspiel am Böllenfalltor. Bei den Lilien ist die Stimmung derzeit etwas gedrückt. Ganz anders im Frankenland, wo das Kleeblatt in neuem Glanz erblüht.

Der Motor will in dieser Saison einfach nicht richtig anlaufen. Seit sechs Spielen (zwei Remis, vier Niederlagen) ist Darmstadt 98 nun schon ohne Sieg – zumindest gab es am vergangenen Wochenende ein 1:1 gegen Jahn Regenburg, sodass der 14. Tabellenplatz gesichert werden konnte. Am Freitagabend soll sich gegen Greuther Fürth das Blatt zum Guten wenden.

An Regensburg-Spiel anknüpfen

Dirk Schuster gab vor der Partie aus, dass es das Ziel sein müsse, an die Leistung in Regensburg anzuknüpfen. „Wir müssen wieder an die Grenze und darüber hinaus gehen, wenn wir gegen die ‚Mannschaft der Stunde‘ bestehen wollen“, sagte der Übungsleiter. Schuster wird wohl vor allen Dingen Wert auf die Meinung seines Angreifers Serdar Dursun legen, der im Sommer aus Fürth nach Darmstadt wechselte.

Dursun kam aus Fürth

„Serdar Dursun hat einen Großteil der Vorbereitung in Fürth absolviert, ihn nehmen wir in der Spielvorbereitung mit ins Boot“, erklärte Schuster, der definitiv auf Felix Platte und Rouven Sattelmaier verzichten muss. Selim Gündüz trainiert zwar wieder mit der Mannschaft. Er müsse seinen Rückstand aber noch aufholen, meinte Schuster. „Alle Spieler brennen auf einen Einsatz.“

Fürth mit guter Bilanz

Die Gäste aus Mittelfranken treten gerne gegen Darmstadt an. Das Kleblatt verlor nur eins der letzten acht Pflichtspiele gegen die Lilien (drei Siege, vier Remis). Prunkstück des Teams von Trainer Damir Buric ist vor allem die Offensive – Daniel Keita-Ruel und Co. erzielten im bisherigen Saisonverlauf bereits 16 Tore. Die Spielvereinigung bestätigte zuletzt ihren positiven Trend, siegte nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 bei Arminia Bielefeld.

Buric: Weiter konzentriert arbeiten

„Unsere Situation ist eine schöne Momentaufnahme. Das nehmen wir sehr gerne an“, sagte Buric während der Pressekonferenz vor dem Spiel. Es sei aber auch eine Verpflichtung, weiter konzentriert zu arbeiten. Das Auswärtsspiel in Darmstadt wollen er und seine Mannschaft so gestalten, „dass wir wirklich alles abrufen. Wir wollen über den gesamten Zeitraum taktisch diszipliniert bleiben und weniger Geschenke verteilen.“

Sorgen um Parker

Sorgen macht sich der kroatische Übungsleiter insbesondere um Shawn Parker, der zuletzt wegen Sprunggelenks- und Achillessehnenproblemen eine Pause einlegen musste. Sicher nicht zur Verfügung stehen werden Daniel Steininger (Innenbandanriss) und Yosuke Ideguchi (Kreuzbandriss). Schießt das Kleeblatt in Darmstadt die 1:0-Führung, dürfte nicht mehr viel anbrennen. Denn die Buric-Elf hat keines der letzten 22 Aufgaben verloren, in denen die Franken in Führung ging.

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