2. Bundesliga

Darmstadt – Dresden: Schmitz spürt den Siegeswillen

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Am Montag trennte sich Darmstadt 98 von Trainer Dirk Schuster. Beim Spiel gegen Dynamo Dresden am 23. Spieltag (Samstag, 13.30) wird interimsweise Kai-Peter Schmitz auf der Trainerbank des Tabellen-14. sitzen. Schmitz ist optimistisch, weil seine Mannschaft absoluten Siegeswillen ausstrahle. Die Vorschau von fussball.news.

Der SV Darmstadt 98 hat eine turbulente Woche hinter sich. Am Montag die Entlassung von Dirk Schuster, die Beförderung von Kai-Peter Schmitz zum Interimstrainer sowie die von Carsten Wehlmann zum Sportlichen Leiter. Die Konsequenzen dieser Ereignisse beschrieb der Interimstrainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel mit Humor: „Ich habe nur wenig Schlaf bekommen diese Woche, dementsprechend groß sind auch die Augenringe. Aber ich habe die Creme meiner Frau heute Morgen benutzt.“ Ernster wurde er, als er über die Arbeitsbelastung sprach. Diese sei natürlich hoch gewesen, weil plötzlich „drei Leute weniger in der Trainerkabine“ saßen.

Grammozis löst wohl Schmitz ab

Dennoch hätten er und sein Team „in der Vorbereitung nichts weggelassen“. Neben dieser akribischen Vorbereitung macht dem Trainer auch die Einstellung seiner Spieler Mut: „In der Kabine sitzt kein Spieler, der dieses Spiel morgen nicht gewinnen will. Das gilt für jede Partie, egal ob Bayern, Dynamo Dresden oder der Verein aus dem Nachbardorf.“ So sei „der Willen das Spiel zu gewinnen, in jedem Gespräch spürbar.“ Ein Sieg wäre nicht nur für die Tabellensituation, sondern auch für das Selbstbewusstsein wichtig, schließlich warten die Lilien seit drei Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn. Ein solcher würde außerdem den Einstand des neuen Trainers erleichtern, der voraussichtlich Dimitrios Grammozis sein wird, der aktuell noch Bochums U-19 trainiert. Am heutigen Samstag steht allerdings noch Schmitz an der Darmstädter Seitenlinie und ihm fehlen gegen Dresden Gündüz, Sattelmaier, Grün, Medojevic und Platte.

Walpurgis will „fußballerische Lösungen“ sehen

Dynamo Dresden befindet sich als Tabellenzwölfter in einer ähnlichen Situation wie der heutige Gegner, wartet seit vier Spielen auf einen Sieg. Dementsprechend betonte Trainer Maik Walpurgis auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auch die Wichtigkeit der Partie: „Klar ist, dass wir in unserer Situation Ergebnisse brauchen. Aber nicht weil der Trainer in der Kritik steht, sondern weil es für den Verein unglaublich wichtig ist, dass wir uns von unten distanzieren.“ Gelingen soll dies mit einer Mischung aus Robustheit und Filigranität: „In Darmstadt wird eine kämpferische Einstellung gefragt sein, aber auch gute fußballerische Lösungen.“ Fehlen werden Mannschaftskapitän Marco Hartmann und Innenverteidiger Florian Ballas. Innenverteidiger Brian Hamalainen und Stürmer Moussa Koné sind fraglich.

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