Bundesliga

Dardai: „Zurück zu den Basics“ gegen die „gestörten Köpfe“

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Hertha BSC hat am Samstag eine unerwartete 1:4-Niederlage bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hinnehmen müssen. Die Hauptstädter sind inzwischen fünf Spiele ohne Sieg. Pal Dardai stellt fest, dass seine Mannschaft vom Weg abgekommen ist.

„Die Köpfe sind irgendwie gestört“, zitiert der Tagesspiegel den Trainer. „Oder wir haben uns etwas einreden lassen.“ Die Erfolge gegen den FC Bayern (2:0) oder bei Borussia Dortmund (später Ausgleich zu 2:2) haben der Mannschaft nicht gut getan, so seine Andeutung. Seit dem Sieg über Bayern konnte sie keinen Dreier mehr einfahren. Besonders gegen die Fortuna habe seinem Team der letzte Wille gefehlt, sich gegen das Ergebnis zu stemmen, so Dardai. „In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht vom Spiel- auf den Kampfmodus umstellen“, urteilt er.

„Das schicke Spiel hat uns vom Weg abgebracht“

„Wahrscheinlich müssen wir andere Dinge trainieren, zurück zu den Basics: Punkte sammeln, nicht immer schick spielen“, so Dardai. „Dieses schicke Spiel hat uns vom Weg abgebracht!“ Zu groß sei der Fokus auf die spielerischen Elemente gerade in Unterzahl gewesen. Nach dem Platzverweis von Maximilian Mittelstädt (41.) hätte er sich eine Besinnung auf den Kampfgeist gewünscht. Stattdessen lief Hertha dem Aufsteiger immer wieder ins offene Messer. Für den Ungarn kommt die Länderspielpause deshalb zu genau richtigen Zeit.

Länderspielpause zur rechten Zeit

„Die Mannschaft aus diesem Loch, körperlich oder mental, herauszuführen, das ist das Wichtigste“, so Dardai. „Dass die Spieler weg sind und neue Impulse kriegen, ist auch nicht schlecht.“ Für die Alte Dame geht es anschließend gegen die TSG Hoffenheim. Bis zur Winterpause stehen auch noch Auswärtsspiele bei den Kellerkindern Hannover 96 und VfB Stuttgart auf dem Plan. Zum Jahresabschluss geht es nach Leverkusen. Zudem empfangen die Berliner Eintracht Frankfurt und den FC Augsburg im Olympiastadion.

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