Bundesliga

Dardai: Selke muss sich wegen „magischer Momente“ von Ibisevic gedulden

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Hertha BSC hat am vergangenen Spieltag mit dem 2:0-Sieg gegen den FC Bayern den ganz großen Coup gelandet. Der Schwung soll nun in die Länderspielpause mitgenommen werden. Auch bei Mainz 05 dürfte für Stürmer Davie Selke dabei aber nur auf der Bank von Pal Dardai Platz sein. 

„Mit Davie macht es Spaß zu arbeiten, er ist immer voll motiviert“, lobte der Ungar in seiner Pressekonferenz vor der Partie bei den Nullfünfern seinen Angreifer. „Natürlich kommt er jeden Tag zu mir und fragt: ‚Wann spiel‘ ich?‘ Das ist wunderbar, das brauchst und wünschst du dir.“ Selke hatte im Sommer nach einem Trainingsunfall einen Lungenkollaps erlitten, verpasste deshalb den Saisonstart. Zuletzt wechselte Dardai den 23-Jährigen immerhin vier mal in Serie ein. Veranlassung, am Startelf-Platz von Konkurrent Vedad Ibisevic zu rütteln, sieht der Trainer aber noch nicht. „Momentan hat Vedo die magischen Momente“, argumentierte Dardai für den Status des Bosniers als Stürmer Nr. 1 bei der Alten Dame.

„Er wird noch viele Tore schießen“

Im bisherigen Saisonverlauf hat der 34-Jährige bereits fünf Pflichtspieltore markiert. In der gesamten Vorsaison waren ihm sieben gelungen. „Aber Davie wird auch bald wieder diese magischen Momente haben und in dieser Saison noch viele Tore schießen.“ Fürs erste habe der U21-Europameister akzeptiert, dass an Ibisevic in seiner aktuellen Verfassung kein Vorbeikommen ist. Sobald Selke vollständig fit sei, so Dardai, wäre aber auch eine Aufstellung mit beiden Alpha-Tieren im Angriff denkbar. Der gebürtige Schwabe hatte in der vergangenen Saison 14 Pflichtspieltreffer erzielt, also doppelt so viele wie Ibisevic. Auch deshalb galt er vor seiner Verletzung als großer Hoffnungsträger bei den Hauptstädtern. Nun müssen alle Beteiligten die nötige Geduld an den Tag legen.

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