Bundesliga

Dardai plant mit Not-Abwehr gegen Hoffenheim

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Bei Hertha BSC ging die Formkurve vor der Länderspielpause eindeutig nach unten. Seit dem Sieg über den FC Bayern Ende September gelang in der Bundesliga kein dreifacher Punktgewinn mehr. Nun plagen Pal Dardai vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim auch noch akute Abwehr-Probleme.

Karim Rekik und Niklas Stark, die Stamm-Besetzung, fehlt wochenlang. Aktuell stehen dem Ungarn mit Fabian Lustenberger und Derrick Luckassen nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Und der Schweizer ist eigentlich gelernter Mittelfeldspieler. Dardai lässt die beiden ständig zusammen trainieren, um ein gewisses Maß an Eingespieltheit herzustellen. Gerade Luckassen hinterließ bisher keinen sonderlich stabilen Eindruck. „Derrick ist fußballerisch am besten geschult von allen Verteidigern“, erklärt Dardai zwar gegenüber der Bild-Zeitung.

Dardai will Torunarigha „erst mal richtig prüfen“

„Aber in der Bundesliga herrscht ein ganz anderes Tempo und Niveau als in Holland. Da muss er reinkommen.“ Leise Hoffnung gibt es bei der Alten Dame noch bezüglich Jordan Torunarigha. Er kehrt allerdings erst am heutigen Dienstag ins Mannschaftstraining zurück. Der 21-Jährige feierte vor der Länderspielpause beim 1:4 in Düsseldorf ein 45-minütiges Comeback nach Achillessehnenproblemen, wirkte aber noch nicht auf der Höhe. „Jordan muss ich erst mal richtig prüfen“, so Dardai. „Vielleicht haben wir ihn nach seiner Verletzung zu früh eingesetzt.“ Zu allem Überfluss fehlt auch Maximilian Mittelstädt mit seiner Gelb-Rot-Sperre. Gegen das zuletzt so starke Hoffenheim (vier Siege in Serie) wird es eine echte Nagelprobe für die Defensive des Hauptstadtklubs.

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