Bundesliga

Dardai hofft auf Elfmeter-Karma für die Hertha

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Hertha BSC hat am Sonntag mit dem 1:1 gegen den SC Freiburg einige Plätze in der Bundesliga-Tabelle verloren. Als Sechster liegt der Hauptstadtklub freilich noch immer mehr als im Soll. Ohne das ewige Strafstoß-Thema könnten die Berliner noch weiter vorne stehen. Trainer Pal Dardai hofft auf eine Korrektur im Saisonverlauf.

„Der Elfer-Pfiff und Hertha, das sind momentan wirklich keine besten Freunde“, zitiert das Boulevardblatt B.Z. den Ungarn. Gegen Freiburg war seinem Team kurz vor Schluss ein Elfmeter zugesprochen worden. Nach Videostudium nahm Schiedsrichter Benjamin Cortus die Entscheidung zurück. „Das ist ein gutes Beispiel für eine Situation, in der eine Bewertung durch den Schiedsrichter auf dem Feld stattgefunden hat und keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung vorlag“, gibt Videobeweis-Projektleiter Jochen Drees in einem Interview mit DFB.de zu, dass die Hertha Opfer eines fälschlichen Eingriffs wurde.

„Es gleicht sich immer alles aus“

Es ist beileibe nicht der erste Strafstoß mit Berliner Beteiligung gewesen, der für Diskussionen sorgte. Bereits fünf Elfmeter haben Schiedsrichter gegen das Dardai-Team verhängt. Beim Sieg gegen den FC Bayern bekam Hertha seinen einzigen eigenen Strafstoß der noch jungen Saison. „Irgendwann wird sich diese Negativ-Spirale hoffentlich drehen“, so Dardai. „Es gleicht sich im Leben immer alles aus“, bemüht er deshalb eine alte Fußballer-Weisheit. Am Samstag reist die Mannschaft des 42-Jährigen zum Tabellenführer Borussia Dortmund.

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