Bundesliga

„Da sind wir eine Macht“: Hübner über die Heimspiel-Atmosphäre

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Eintracht Frankfurt empfängt am Donnerstagabend in der Europa-League-Zwischenrunde RB Salzburg. Die Hessen sinnen dabei auf Wiedergutmachung für die vielleicht schwächste Saisonleistung am Freitag beim 0:4 gegen Borussia Dortmund. Bruno Hübner setzt auf den Heimspiel-Faktor.

„Das Spiel am Donnerstag wird ein ganz anderes, wir spielen zu Hause, da sind wir eine Macht“, zitiert die Frankfurter Rundschau den Sportdirektor. Das Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Zuschauern setze bei den Hessen unheimliche Kräfte frei. „Mit dieser Unterstützung bekommen wir die zweite Luft. Die Jungs sind von Anfang an ganz anders im Zweikampf. Diese Atmosphäre macht sehr viel aus“, ist Hübner überzeugt. Klar ist dabei aber auch, dass Frankfurt auswärts viel abgeht. Der ehemalige Angreifer spricht von „zwei Gesichtern“, die das Team zeige.

„Wir haben viele Zweitstimmen“

Tatsächlich verlor Eintracht allerdings in der Gruppenphase zwei Heimspiele, qualifizierte sich nicht zuletzt dank eines Auswärtssiegs beim FC Arsenal für die K.o.-Phase. Insgesamt bleibt die Europa League der Lieblingswettbewerb des Klubs. „Etwas ganz Besonderes“, sagt auch Hübner zu den Spielen unter der Woche. „Wir haben uns in der vergangenen Saison viele Sympathien erspielt, sind bei sehr vielen Menschen der Zweitlieblingsklub geworden, in der Politik würde man sagen: Wir haben viele Zweitstimmen.“ Eintracht Frankfurt war bis ins Halbfinale vorgeprescht, scheiterte da denkbar knapp im Elfmeterschießen am FC Chelsea.

„Das sollte uns helfen“

Mit Salzburg hat die Elf von Trainer Adi Hütter nun ein attraktives Los gezogen. „Salzburg hat eine richtig gute Mannschaft, die viel Geschwindigkeit hat und gut presst“, sagt Hübner. Allerdings musste der österreichische Abonnement-Meister im Winter mit Erling Haaland und Takumi Minamino zwei offensive Schlüsselspieler ziehen lassen. Den größeren Vorteil sieht Hübner allerdings im späten Wiederbeginn der Saison in der Alpenrepublik. „Sie haben sich jetzt zu Hause gegen den LASK schwergetan und nach ewiger Zeit mal wieder verloren. Wir haben hingegen schon sechs Spiele absolviert, das sollte uns helfen“, so der Sportdirektor.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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