Bundesliga

Covic frohlockt über Vielseitigkeit von Wolf

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Hertha BSC hat am Montag zum Abschluss der Transferperiode durchaus überraschend noch eine Verpflichtung getätigt. Die Leihe von Marius Wolf gilt als durchaus hochkarätiger Transfer für die Alte Dame. Ante Covic freut sich vor allem auf die Vielseitigkeit des Neuzugangs.

Der Transfer „verändert einiges“, zitiert der kicker den Chefcoach. „Dank ihm kann ich künftig öfter 3-5-2 spielen.“ Dieses System kennt die Leihgabe von Borussia Dortmund aus Zeiten bei Eintracht Frankfurt gut. Hertha spielte es am 1. Spieltag, schaffte einen Achtungserfolg beim FC Bayern (2:2). Im Anschluss griff Covic mit weniger Erfolg zu einer eher klassischen Viererkette. Wolf eröffnet ihm nun zahlreiche Möglichkeiten. Als direkter Ersatz für Valentino Lazaro, der zu Inter Mailand weitergezogen ist, könne er die rechte Seite besetzen.

„Schon ein besonderes Merkmal“

„In der Viererkette kann er auf der Seite beide Positionen spielen, vorn und hinten“, so Covic. „Auch links vorn kann er spielen. Das ist schon ein besonderes Merkmal.“ Dass Hertha BSC große Stücke auf Wolf hält, wird auch angesichts der Eckdaten seiner Leihe deutlich. Zwei Millionen Euro Leihgebühr, eine Kaufoption über 20 Millionen: Der Transfer ist mehr als ein Versuchsballon. „Dass Marius uns helfen kann, steht außer Frage“, stellt Covic fest. Wichtig sei es nun, ihm schnellstmöglich Selbstvertrauen zu vermitteln. „Ihm Signale zu senden, dass er gebraucht wird“, wie der Ex-Profi formuliert. Die Länderspielpause sollte dabei durchaus nützlich sein. Ein unmittelbares Startelf-Debüt am 4. Spieltag beim 1.FSV Mainz 05 wäre keine Überraschung.

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