Bundesliga

Coronavirus – Chandler: „Ich hoffe, die USA kriegen das schnell geregelt“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Timothy Chandler musste seinen 30. Geburtstag in häuslicher Quarantäne feiern. Vor allem das Töchterchen Haley sorgt beim dafür, dass noch kein Lagerkoller eingetreten ist. Doch der Blick auf die Zahlen der Coronavirus-Infizierten in den USA lässt auch den Profi von Eintracht Frankfurt sorgenvoll über den großen Teich blicken.

Mehr als 120.000 Menschen sind inzwischen mit dem Coronavirus in den USA infiziert – und ein Ende der Pandemie ist nicht in Sicht. „Ich war schon erstaunt, als ich gesehen habe, dass die USA auf Platz eins in dieser Liste steht“, gab Timothy Chandler in einer Presserunde gegenüber fussball.news zu. Dort, wo die Familie seines Vaters lebe, herrsche nun ein „Komplettchaos“ und der Außenbahnspieler von Eintracht Frankfurt mutmaßte: „Vielleicht haben sie das Virus dort unterschätzt.“

Chandler hielt Kontakt mit Altidore

Rund 327 Millionen Einwohner bewegen sich auf einer Fläche von rund zehn Millionen km², die Spirale kann kaum noch gestoppt werden. „Die USA ist sehr groß. Ich hoffe, dass sie diese Probleme trotzdem schnell geregelt bekommen“, so Chandler. Der US-Nationalspieler habe bereits mit Teamkollege Jozy Altidore, in Diensten des Toronto FC in Kanada, telefoniert.

Wann geht es bei der Eintracht weiter?

Ihm und seiner Familie gehe es dort den Umständen entsprechend gut. Chandler sieht die Lage vor allem für die Menschen, „die auf der Straße leben“, als deutlich schlimmer an. Insgesamt rät der 30-Jährige aber dazu, „klar im Kopf“ zu bleiben. Am kommenden Donnerstag endet seine häusliche Quarantäne, nachdem jeweils zwei Spieler und Mitarbeiter der Eintracht positiv auf COVID-19 getestet wurden. Ob das Training wie geplant ab 5. April wieder starten kann, ist noch offen. Doch selbst in Kleingruppen zu üben sei „schon etwas anderes“, als daheim stets auf dem Ergometer Platz zu nehmen. Im Vordergrund stehe aber vor allem die Gesundheit der Menschen: „Das Coronavirus soll sich senken. Erst danach können wir einen normalen Alltag haben.“

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