Frankreich

Coronakrise: PSG-Boss strebt Gehaltskürzung für Neymar, Cavani und Co. an

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Auch die Vereine der französischen Ligue1 umtreiben die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise.

Die meisten Klubs in der Eliteliga Frankreichs haben bereits Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter und Spieler angemeldet, bei Top-Klub Paris Saint-Germain wäre die Zuhilfenahme von staatlicher Unterstützung allerdings moralisch wohl ein großer Aufreger in Frankreich. Die Klubführung um Nasser al-Khelaifi arbeitet nun daran, in Gesprächen mit den Spielern eine Vereinbarung zu erzielen, die eine Gehaltskürzung vorsieht. Das berichtet die L’Equipe.

Personaletat von 371 Millionen Euro

Der Personaletat von PSG betrug in der Saison 2018/19 rund 371 Millionen Euro. Extrem hohe Kosten demnach, die auch der aus Katar finanzierte Klub auf Dauer nicht so einfach stemmen könnte. In der Ligue1 führt Paris die Tabelle mit zwölf Punkten Vorsprung auf Olympique Marseille an, das Team von Trainer Thomas Tuchel hat dazu noch ein Spiel weniger auf dem Konto. Offen ist jedoch, wann es nach der Coronakrise in der Ligue1 mit dem Spielbetrieb weitergeht. Ein Denkmodell führt sogar soweit, dass die aktuelle Saison erst im Oktober oder November beendet wird.

About Daniel Michel

Daniel Michel gründete im Dezember 2015 das Nachrichtenportal fussball.news. Er ist zudem Co-Herausgeber einer Fußball-Buchreihe und Autor mehrerer Bücher und Kalender.

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