1. FC Köln

Cordoba: „Ich fühle mich endlich wohl und stark“

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Jhon Cordoba galt beim 1.FC Köln als eines der Gesichter des Abstiegs. Satte 17 Millionen Euro bezahlten die Domstädter im Sommer 2017 für den Kolumbianer, der die Nachfolge von Anthony Modeste antreten sollte. Der Effzeh stieg ab, ohne dass der Stürmer ein einziges Tor erzielt hätte. In der 2. Bundesliga läuft es für ihn deutlich besser.

Zum Ende der Hinrunde drehte Cordoba auf und erkämpfte sich so immer größere Spielanteile. Fünf seiner sieben Saisontore erzielte er an den letzten sechs Spieltagen im Kalenderjahr 2018. Köln sieht jetzt den Spieler, den sich der Traditionsklub bereits vor 18 Monaten erhoffte. „Ich bin gerade in einer sehr guten Verfassung“, sagt der 24-Jährige selbst im Interview mit der Bild-Zeitung. „Ich fühle mich endlich wohl und stark und will so viele Tore wie möglich schießen, um am Ende aufzusteigen.“ Dabei sieht sich Cordoba noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Er wisse, dass er noch weiteres Steigerungspotenzial besitze.

Erinnerung an Seuchen-Saison hilft

Ihm hilft dabei die Erinnerung an das schwere erste Jahr am Rhein. Er arbeite jeden Tag hart, um eine Wiederholung der persönlichen Seuchen-Saison zu verhindern. Das muss der bullige Mittelstürmer auch angesichts der großen Konkurrenz ohnehin tun. Schließlich steht mit Simon Terodde der beste Torjäger der 2. Bundesliga im Kader der Kölner (schon 22 Saisontore), die zudem um die Spielerlaubnis für Rückkehrer Modeste kämpfen. Angst macht das Cordoba aber nicht. Er habe sich sogar gefreut, als er vom Transfer des Franzosen erfuhr.

Modeste und Terodde sind seine Vorbilder

„Es ist eher ein Ansporn, weil wir alle wissen, dass wir gut spielen müssen, um zum Einsatz zu kommen“, erklärt er. Seine Konkurrenten bezeichnet er sogar als Vorbilder. Mit seinen 24 Lenzen sei er noch in einem Alter, in dem er viel lernen könne. „Deshalb schaue ich mir viel von den beiden ab.“ Trainer Markus Anfang kam zuletzt nicht umhin, mit Cordoba und Terodde zu spielen. Solange Modeste auf seine Spielerlaubnis wartet, spricht wenig gegen eine Fortführung dieser Taktik.

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