Bundesliga

Coman und Gnabry: Neuer Angriff auf die Platzhirsche

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Der FC Bayern hat sich im vergangenen Sommer auf dem Transfermarkt bewusst in Zurückhaltung geübt. Gerade auf den offensiven Außenbahnen hatten Experten Bedarf gesehen. Die Münchner setzten auf die nächsten Schritte von Kingsley Coman und Leih-Rückkehrer Serge Gnabry. Die beiden Jungstars setzen jetzt zum nächsten Angriff an.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, steht der Franzose vor einer Rückkehr in den Spieltagskader. Schon am Samstag könnte er bei Werder Bremen sein Comeback feiern. Er habe am Donnerstag zum zweiten mal in Folge am kompletten Mannschaftstraining teilnehmen können, so das Boulevardblatt. Coman hatte sich beim 3:1-Sieg am 1. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim nach einem harten Einsteigen von Nico Schulz das Syndesmoseband gerissen. Den 22-Jährigen vermisste Trainer Niko Kovac zuletzt schmerzlich. Er bietet in der Offensive das Unerwartete, kann Spiele mit einem Antritt im Alleingang entscheiden. Franck Ribery ist dazu nicht mehr regelmäßig in der Lage und wäre vermutlich besser in Form, wenn er mehr Pausen erhielte.

Gnabry gegen Bremen fraglich

Aktuell ist neben dem Franzosen und dessen kongenialen Partner der vergangenen Jahre, Arjen Robben, vor allem Serge Gnabry regelmäßig auf den Außenbahnen unterwegs. Beim Nationalspieler soll es dem Bericht zufolge noch nicht klar sein, ob er gegen seinen Ex-Klub Werder mitwirken kann. Immerhin absolvierte er am Donnerstag demnach Teile des Mannschaftstrainings. Zuletzt hatte Gnabry beim enttäuschenden 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf und dem 5:1-Erfolg über Benfica in der Champions League mit Adduktorenproblemen gefehlt. Gegen den portugiesischen Traditionsklub zeigten derweil die Platzhirsche Ribery und Robben, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Dennoch wird sich Kovac über seinen neuen Reichtum an Alternativen freuen. Gerade von der Bank kam zuletzt oft zu wenig bei den Bayern.

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