1. FC Nürnberg

Club will in München nicht „den Bus parken“

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Der 1.FC Nürnberg hat sich in Auswärtsspielen bei Top-Teams in der laufenden Saison als Schießbude präsentiert. Die Franken verloren mit 0:7 bei Borussia Dortmund, mit 0:6 bei RB Leipzig und mit 2:5 gegen das zuvor oft harmlose Schalke 04. Dennoch will der Club im Gastspiel beim FC Bayern am Samstag nicht nur mit Mann und Maus verteidigen.

„Wir gehen nicht ins Spiel und parken einen Bus“, zitiert der kicker Verteidiger Lukas Mühl. Auch Michael Köllner hält nichts von einer Einigel-Taktik „Wir haben in Dortmund mit Fünferkette gespielt, das Ergebnis ist hinreichend bekannt“, so der Club-Coach. „Es ist keine Frage des Systems, sondern wie wir Räume schließen können.“ Eine konzentrierte Leistung wird es freilich trotzdem brauchen. Einfache Fehler dürfen den Nürnbergern in München nicht unterlaufen. Dann könnte auch für ein individuell unterlegenes Team etwas drin sein.

Die Chance in der Chancenlosigkeit

Mit-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf könnte nach dem 3:3 in der Allianz Arena Ende November zum Vorbild der Franken werden. „Eigentlich hast du dort gar keine Chance, aber genau darin liegt die Chance“, formuliert Köllner. Ähnliche Worte dürfte Trainer-Kollege Friedhelm Funkel seinen Fortunen mitgegeben haben. Allerdings hat sich der Rekordmeister seitdem gegen Benfica und bei Werder Bremen stark verbessert präsentiert. Alles andere als ein Heimsieg im Bayern-Derby wäre daher irgendwo zwischen Überraschung und Sensation zu verorten. Für den Club könnte es eher darum gehen, als Auswärts-Underdog endlich zumindest ein erträgliches Ergebnis zu erspielen.

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