1. FC Nürnberg

Club-Keeper Mathenia hält nichts von Torhüter-Rotation

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Trainer Michael Köllner vom 1.FC Nürnberg hat vor dem vergangenen Spieltag einen Torhüterwechsel vorgenommen. Nach 13 Gegentreffern in den Auswärtsspielen bei Borussia Dortmund und RB Leipzig ging es für Fabian Bredlow auf die Bank. Christian Mathenia überzeugte bei seinem Club-Debüt trotz der 1:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim. Von Wechselspielen hält er grundsätzlich wenig.

„Ich bin eher der Typ, der sagt, es gibt eine Nummer eins“, so der Neuzugang im Interview mit der Regionalzeitung Fränkischer Tag. Er habe in seiner Vergangenheit allerdings bereits unter Trainern gespielt, die sich für eine Rotation im Kasten aussprechen. „Ich glaube jedoch, dass es nichts bringt, alle drei Wochen den Torhüter zu wechseln.“ Die Überzeugung ist klar: Mathenia sieht sich fürs erste gesetzt. Seine Erfahrung soll dem Aufsteiger zu mehr Stabilität verhelfen. Für Aufstiegstorhüter Bredlow bleibt da zunächst nur die Rolle als Nummer zwei.

Kein „Kahn-Lehmann-Verhältnis“

Im Umgang untereinander sieht Mathenia deshalb aber keine Probleme. „Bei uns gibt es prinzipiell kein Oliver-Kahn/Jens-Lehmann-Verhältnis“, stellt er klar. „Natürlich sind wir Torhüter sehr eigen, aber Stänkereien gibt es keine.“ Er sieht es eher als gegenseitiges pushen, wenn ein gesunder Konkurrenzkampf herrscht. Das lebe der 26-Jährige im täglichen Betrieb genauso vor wie Bredlow und die erfahrene Nummer drei, Patrick Klandt. Nach drei Spielzeiten im Bundesliga-Abstiegskampf mit Darmstadt 98 und dem Hamburger SV sollte Mathenia genau wissen, worauf es ankommt.

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