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Champions League

Champions-League-Saison beginnt: Diesen Makel muss Lewandowski beheben

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Wenn der FC Bayern München am Mittwoch gegen Roter Stern Belgrad seine Champions-League-Saison eröffnet, wird Robert Lewandowski im Blickpunkt stehen. Obwohl der Pole seit Jahren regelmäßig trifft, sieht er sich einem Vorwurf immer wieder ausgesetzt: In den wichtigen Spielen fehlen seine Tore. Ist dem tatsächlich so?

Er bleibt unvergessen, der Viererpack gegen Real Madrid. Im Frühjahr 2013 konnten die Königlichen Robert Lewandowski im Halbfinale der Champions League nicht stoppen und die 1:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund im Rückspiel trotz 2:0-Sieges nicht mehr drehen. Der Pole war endgültig im Bickfeld der ganz großen Vereine Europas angekommen – und verließ den BVB ein Jahr später zum FC Bayern München.

Lewandowski glänzt wieder in der Bundesliga

Beim deutschen Rekordmeister steht Lewandowski inzwischen bei 199 Pflichtspieltoren, auch in dieser Saison ist er kaum zu stoppen, traf siebenmal in fünf Begegnungen. Der 31-Jährige befindet sich in Bestform, die gegnerischen Abwehrreihen sehen sich wöchentlich einem kompletten Angreifer entgegengestellt. National ist Lewandowski unumstritten und wird auch diesmal im Rennen um die Torjägerkanone ein ernstes Wörtchen mitreden.

Zu wenig Treffer in den wichtigen Champions-League-Duellen

Doch wie sieht es in der Königsklasse aus? Auf dem Papier sehr ordentlich: 36 Treffer in 54 Partien sind sein starker Wert. Allerdings: 25 Tore davon verteilen sich auf nur auf die Gruppenspiele. Seit sieben K.o.-Runden-Partien wartet Lewandowski auf ein Tor, letztmals traf er doppelt beim 5:0-Heimerfolg gegen Besiktas Istanbul. In insgesamt sechs Halbfinal-Duellen für den FC Bayern gegen den FC Barcelona (0:3/3:2), Atletico Madrid (0:1/2:1) und Real Madrid (1:2/2:2) gelangen ihm nur zwei Treffer, im Frühjahr dieses Jahres setzte er im Achtelfinale gegen den FC Liverpool (0:0/1:3) keinerlei Akzente.

Lewandowski wird an der Königsklasse gemessen

Ob der bis 2023 gebundene Lewandowski auch über diese Zeit hinaus beim FC Bayern genannt wird, hängt auch stark von seiner Performance auf europäischem Boden ab. Um endgültig in die Riege der ganz großen Stürmer zu gelangen, benötigt er Tore in den großen Duellen gegen die Reds, Barcelona, Real oder Manchester City. Nur dann wird er auch seinen letzten Makel beheben können.

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