Bundesliga

Casteels hadert: „Haben uns die Tore selbst eingeschenkt“

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Der VfL Wolfsburg hat am Samstag gegen den zuvor krisengeplagten FC Bayern mit 1:3 verloren. Trotz mehr als halbstündiger Überzahl nach Platzverweis gegen Arjen Robben waren die Wölfe deutlich unterlegen. Torhüter Koen Casteels ärgerte sich vor allem über die Einfachheit der Gegentore.

„Wir haben uns die Tore eigentlich selber eingeschenkt, das ist natürlich sehr frustrierend“, so der Belgier bei Sky. Der 26-Jährige hielt seinem Team dabei mit starken Paraden lange ein torloses Unentschieden. Nach einer halben Stunde kassierte er dann gegen Robert Lewandowski doch das 0:1. Kurz nach der Halbzeit folgte das zweite Gegentor, wohl der Knackpunkt des Spiels. Rechtsverteidiger William verteilte mit verunglücktem Rückpass eine Einladung an Bayerns Goalgetter. „Der Junge macht das nicht absichtlich. Aber wenn man gegen Bayern solche Tore kassiert, weiß man natürlich, dass es sehr schwer wird“, so Casteels.

„Das darf nie passieren!“

Die Niedersachsen kamen danach immerhin durch Wout Weghorst zum Anschlusstreffer (63.), zumal Robben inzwischen vom Platz geflogen war. Allerdings machten sich die Gastgeber mit luftigem Abwehrverhalten alle Hoffnungen auf einen Ausgleich zunichte. „Ich ärgere mich eigentlich noch mehr über das dritte Gegentor“, so Casteels. „Wenn man zehn gegen elf spielt, dann darf das nie passieren, dass er so frei im Sechzehner steht.“ James Rodriguez hatte auf Vorlage von Lewandowski aus elf Metern in das Tor des Belgiers getroffen. Die Wölfe rutschten durch die Niederlage auf Rang elf ab. Kommendes Wochenende treffen sie auswärts auf Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

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